Luftfilter + Kühlwasserwechsel

Motor, Getriebe, Auspuff, Ventile, Kupplung, Dynojet & Co ...

Moderator: Überholi

Kurvenlois
Registriert: 15.12.2006 18:19

Luftfilter + Kühlwasserwechsel

Beitragvon Kurvenlois » 15.12.2006 19:24

Hallo
Soll bei der TDM meines Kumppels Luftfilter + Kühlwasser wechseln.?(
Bitte kann mir wer mitteilen, wie ich da vorgehe um keine Überraschungen zu erleben und auch keinen Schwachsinn anstelle.:shock2:
Würde mich über eure Unterstüzung freuen.:hasi:
Alois

OliS
Registriert: 13.04.2002 16:54

Luftfilter + Kühlwasserwechsel

Beitragvon OliS » 15.12.2006 19:56

Moin Alois,
folgendes gilt für die 3VD
Lufi:
Sitzbank weg, Seitenteile ab, Verkleidung ab, Benzinhahn ab, unteren Schlauch am Hahn ab, Schläuche unterm Tank ab, Tank runter, Lufi-Gehäuse aufschrauben und Filter tauschen.

Wasser:
Ausgleichsbehälter kontrollieren ob Wasser sauber und klar und Deckel am Kühler ab und Deckel nicht verschmutzt => Wozu tauschen?
ansonsten
Deckel oben am Kühler öffnen, Schraube unten, vorne rechts an der Wasserpumpe öffnen, ablaufen lassen.

@ all: Hab ich was vergessen?
Gruß
Oliver

PS: Die Bayern stehen nicht auf 1! Angeblich liegt es an Rheuma Kai :-)
--
XT600 64 Mm/ TDM 3 V D 79,3Mm
TDMF#19 / [f1]HOME[/f1]

Kurvenlois
Registriert: 15.12.2006 18:19

Luftfilter + Kühlwasserwechsel

Beitragvon Kurvenlois » 15.12.2006 20:26

Hallo Oliver

Danke für die schnelle Antwort.
Kühlwasser werd ich woll wechseln da mein Freund Fahrer ist und kein Schrauber und schon des längeren nichts gemacht wurde.
Lufti, Oil und Kerzen werden dann gleich mitgemacht.
Wenn schon denn schon, sagt ein Hondafahrer:-))))
lg lois

jos

Luftfilter + Kühlwasserwechsel

Beitragvon jos » 16.12.2006 17:17

Wenn du auch das Oel wechselst, lass es links und rechts am Block ablaufen. Sonst brauchst du ueberraschend wenig neues Oel.

Limbo
Registriert: 27.03.2005 21:43

Luftfilter + Kühlwasserwechsel

Beitragvon Limbo » 16.12.2006 18:55

Warum Kühlwasser wechseln?

Lass das KW ab, und filter ggf. den Dreck ab.
Fülle das Kühlwasser wieder ein, und ergänze es mit vorher abgemischtem Frostschutzzusatz.
Das alte KW enthält keine agressiven Salze (Kalk) mehr, die Motor, oder Kühler angreifen, oder Ablagerungen bilden.

Wenn Du wirklich neues Wasser nehmen wilst, nimm weiches, kalkarmes Wasser. Am bestest demineralisiertes "Batteriewasser" oder z.B. das Tauwasser aus dem Gefrierschrank oder einer Klimaanlage. Regenwasser ist meist sauer.

Limbo
--
Wenn ich Schuhe und Strümpfe ausziehe, kann ich bis zwanzig zählen.

Saubraten
Registriert: 12.04.2003 11:35

Luftfilter + Kühlwasserwechsel

Beitragvon Saubraten » 16.12.2006 19:38

Limbo schrieb:

> Wenn Du wirklich neues Wasser nehmen wilst, nimm weiches, kalkarmes
> Wasser. Am bestest demineralisiertes "Batteriewasser" oder
> z.B. das Tauwasser aus dem Gefrierschrank oder einer Klimaanlage.
> Regenwasser ist meist sauer.

Einspruch, Hans.
demineralisertes Wasser ist gegenüber Stahl äußerst aggressiv. Leitungen, die solches Wasser führen, sollten immer aus rostfreiem Stahl oder Kunststoff ausgeführt werden. Alu ist, durch seine Eigenschaft ein Patina zu bilden, weniger anfällig.
Ich würde einfaches Leitungswasser plus Frostschutz empfehlen.


Gruß
Wolf-Dieter

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Früher war alles besser......sogar die Zukunft.[/f1]

Kruemel
Registriert: 11.12.2005 16:54

Luftfilter + Kühlwasserwechsel

Beitragvon Kruemel » 16.12.2006 20:37

*Ich würde einfaches Leitungswasser plus Frostschutz empfehlen.*

- ich nicht!
dann hauste nämlich immer ne nette Portion Kalk mit ins System - und das Wasser verdampft mindestens teilweise ..... so das jedesmal nett was neues Kalk dazukommt .....

Der Frostschutz ist übrigens neben der Funktion Korrosionschutz und Schmiermittel für die Wasserpumpe .....

Mein alter Taunus (nächstes Jahr 30) ist bis vor ca 12 Jahren rücksichtslos eingesetzt worden und steht seitdem in ner stillen Ecke.
Die Vorbesitzerin hat mal den Kühler austauschen lassen, das dürfte jetzt runde 20 Jahre (so lange hab ich die Kiste) her sein - seitdem ist da nix anderes reingekommen als Aqua dest. und Frostschutz ....
Nebenbei, ohne Probleme ......

Meines Wissens gibts doch da immer diese nette Werbung mit dem Kalk, der sich überall durchfrisst, bei Waschmaschinen jedenfalls? wie siehts denn damit aus?

Gruß


Reinhard

--
Don`t panic, it`s mechanic!

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Saubraten
Registriert: 12.04.2003 11:35

Luftfilter + Kühlwasserwechsel

Beitragvon Saubraten » 17.12.2006 10:44

Kruemel schrieb:

> Meines Wissens gibts doch da immer diese nette Werbung mit dem Kalk,
> der sich überall durchfrisst, bei Waschmaschinen jedenfalls? wie
> siehts denn damit aus?

Das Kühlsystem ist ein geschlossener Kreislauf, bei der Waschmaschine ein offener.
Der Kalkeintrag im Kühlwasser ist einmalig. Der Kalk ist unkritisch, setzt sich als Rostschutz an den Wänden ab und verhindert so die Korrosion. Deine Kühlkanäle werden sich also nie zusetzen.

Füllst du den Wasserkreislauf deiner Zentralheizung auch immer mit destilliertem Wasser auf?

Ich könnte mich allenfalls noch zu dem Kompromiss durchringen, dass entmineralisiertes Wasser nicht notwendig ist. :D

Gruß
Wolf-Dieter

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Limbo
Registriert: 27.03.2005 21:43

Luftfilter + Kühlwasserwechsel

Beitragvon Limbo » 17.12.2006 11:35

Saubraten schrieb:
> Ich könnte mich allenfalls noch zu dem Kompromiss durchringen, dass entmineralisiertes Wasser nicht
> notwendig ist. :D
> Gruß
> Wolf-Dieter

Da stimme ich Dir bedingt zu.
In der dampflockzeit hat die Bahn mit Kesselwagen weicheres Wasser aus anderen Gegenden herangeschafft, wenn das Wasser bei einem Bahnhof sehr Kalkhaltig war.
Aus dieser Zeit haben die Bahner das im kleineren Rahmen für das Kühlwasser der Dieselloks beibehalten.
Durch Verdampfungsverluste und Frischwasserzugabe konzentriert sich der Kalk im Kühlsystem, und ich könnte Dir ein paar Fotos von Ablagerungen und einem durchrosteten Motorblock zeigen. Die Ablagerungen müssen weg, da sie die Wärmeableitung verhindern. Die Durchrostungen entstehen genau da, wo an den Naßbuchsen die größte Hitze auftritt, und feinste Dampfblasen aufsteigen.
Es dauert aber etwa 30 Jahre bei 440 Arbeitsschichten im Jahr, bis so ein Block Löcher bekommt. :smokin:

Im Gegensatz zu einem 1600 PS Motor ist die Verwendung von demineralisiertem Wasser im M-chen erschwinglich.

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Limbo

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Zuletzt geändert von Limbo am 17.12.2006 11:37, insgesamt 1-mal geändert.

Kruemel
Registriert: 11.12.2005 16:54

Luftfilter + Kühlwasserwechsel

Beitragvon Kruemel » 17.12.2006 11:46

Danke Limbo, das triffts noch besser ....

Was ich sagen wollte war, das das Kühlsystem THEORETISCH ein geschlossenes System ist - der Kühlerdeckel enthält zwei Ventile, einmal um den durch Erwärmung entstehenden Überdruck oberhalb 1 bar abgeben zu können - der Ü- Druck ist technisch erwünscht - und gleichzeitig beim Abkühlen einen Unterdruck von weniger als - 0,3 bar zu verhindern ....
Heist, das System ist relativ offen ..... und damit kein geschlossenes .... sonst gäbs auch keinen Ausgleichsbehälter ..... wobei sich in diesem sicherlich ein Teil des Wasserdampfes - Gasblasen - wieder fängt, dennoch tritt ein Wasserverlust - und seis bloß durch Verdampfen im eindeutig offenen Ausgleichsbehälter - auf - der somit, Danke für die perfekte Wortwahl - zur Kalkkonzentration im verbleibenden Rest führt .... vor allem, wenn ich die Verluste wieder mit "Kalkwasser" (~haltigem H2O) nachfülle ....

Problem muss ja nicht mal Lochfrass sein - aber auf jeden Fall bilden sich Kalkablagerungen an den warmen Stellen - und das isoliert, wie wir alle vom Wasserkocher her kennen ....... (der nämlich immer länger braucht)


Gruß und schönes WE!


Reinhard
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Saubraten
Registriert: 12.04.2003 11:35

Luftfilter + Kühlwasserwechsel

Beitragvon Saubraten » 17.12.2006 12:26

Hans,
ich weiß zwar nicht was mir das Bild sagen soll, aber eine Dampflok hat ein offenes System.

Reinhard,
das Kühlsystem eines Motors ist NICHT 'relativ' offen. Das mit dem Ausgleichsbehälter hab ich mal überlesen, der steht unter Druck (oder hast du ein Dampflok? ;D ).

Wenn man im Lebenszyklus eines Motors 50 Liter ( in Worten: fünfzig) nachfüllen muss und die Wasserhärte 15°dH (deutsche Härte) beträgt, dann befindet sich die aberwitzige Menge von 0,75 Gramm Kalk im aufkonzentrierten Kühlwasser.
Mach mir damit mal eine schöne, wärmeisolierende Ablagerung. ?(



Gruß
Wolf-Dieter

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Kruemel
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Beitragvon Kruemel » 17.12.2006 12:41

Moins Wolf- Dieter!


*das Kühlsystem eines Motors ist NICHT 'relativ' offen. Das mit dem Ausgleichsbehälter hab
ich mal überlesen, der steht unter Druck (oder hast du ein Dampflok? ;D ).*


neee, ne TDM ......

und bei der ist definitiv der Ausgleichsbehälter drucklos - vom atmosphärischen mal abesehen ..... Erkennbar am einfachen Tupper- Verschluss mit Belüftungsöffnung für Violumenausgleiuch unter der Sitzbank .... Das Plastikteil müsste auch viel dickwandiger sein, wenns den Druck und Wärme vertragen müsste ...

Ich gebe Dir in einer Hinsicht Recht, es gibt zwei Verschiedene Systeme (beim Auto mindestens) - auch mit Ausgelcihsbehälter unter Druck .....
Der Kühlerdeckel muss jedoch aus den o.g. Gründen die o.g. Ventile haben, sonst würde das Kühlsystem platzen, bzw sich beim Abkühlen flach zusammenziehen ....

Damit ist das System offen - es erfolgt ein Austausch mit der Umgebung .....
ausser vielleicht beim Käfer ..... :rotate:

(ich schraub seit rund 20 Jahren Autos ..... Das ist überall das selbe Prinzip, ob die Dinger 30 Jahre alt sind, oder 3 Wochen - es geht überhaupt nicht anders ..... Ob VW. Opel, Ford oder Yamaha .... oder auch BMW ....)

Was die Kalkmengen betrifft, ich kann Dir dazu nur sagen, das ich durchaus schon kleine Ablagerungskrümel aus nem Kühler geholt hab - udn wenn ne Wasserpumpe länger undicht ist, hast Du schöne helle Laufspuren unterhalb der Soll- Abtropfstelle ..... Daran kann man bei Gebrauchten immer recht schön erkennen, was da los ist, und wie das Befinden ist .....

Es geht auch icht darum, das der Kühler bei überhitzem Motor kalt bleibt - aber die Kühlwirkung - oder auch Heizwirkung des Wärmetauschers der Heizung - lässt nach .....

Muss ja nic ht reiner Kalk sein - hast Du in die 0,75 Gramm (pro Liter? dann rechne beim Auto bitte mit durchschnittlich rund 5 Litern Inhalt, bei der TDM mit rund 2 Litern abzügl, Frostschutz!) auich die evtl. sonstigen Salze mit einbezogen? muss ja nic ht rein CA sein, was sich da absetzt? gibt ja noch mehr nettes Zeugs, was da chemisch gelöst ist und sich beim Destillieren - nichts anderes passiert da - "im Behälter" absetzt .....


Grüßle

- ich geh jetzt Tee kochen und Kalk absetzen

Reinhard
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Saubraten
Registriert: 12.04.2003 11:35

Luftfilter + Kühlwasserwechsel

Beitragvon Saubraten » 17.12.2006 13:01

Nein, nicht 0,75 pro Liter, sondern pro 50 Liter (=0,015 g/l).
Der weiße Belag bei undichten Wasserpumpen kommt von dem Frostschutzmittel (auskristallisiertes Glycol) und nicht vom Kalk.

Dass die TDM ein Kühlsystem hat, das unter atmosphärischem Druck arbeitet, überrascht mich. Ich kann das leider nicht mehr verifizieren.
Die Regel ist aber, dass das Kühlsystem unter Druck steht. Ein "Tupperverschluß" ist da noch kein Indiz.
Aber auch ein geschlossenes System platzt nicht. Die Drücke sind relativ niedrig. Zudem ist ein Überdruckventil verbaut, das bei Überhitzung (=abnormaler Betriebszustand) öffnet.



Gruß
Wolf-Dieter

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Limbo
Registriert: 27.03.2005 21:43

Luftfilter + Kühlwasserwechsel

Beitragvon Limbo » 17.12.2006 13:54

Saubraten schrieb:
> Hans,
> ich weiß zwar nicht was mir das Bild sagen soll .....
Das Bild zeigt den oberer Rand des Sitzes der Naßbuchsen in einem Grauguß-Motorblock einer Diesellock mit MTU V-Motor (relativ baugleich mit dem Leopard I Motor).
An allen Zylindern sind an der gleichen Stelle solche Rostlöcher im ca 5mm dickem Guß. Hinter den Rostlöchern verlaufen Ölkanäle in den jeweiligen Zylinderkopf.
Da wir Diesen, und auch schon ähnliche Schäden repariert und mit Gutachten abgewickelt haben, kann ich Dir versichern, dass es sich um reine Durchrostungen ohne Materialfehler im Grauguß (Lunker) handelt.

> aber eine Dampflok hat ein offenes System.

Natürlich, aber ich schrieb:
Limbo schrieb:
> Aus dieser Zeit haben die Bahner das im kleineren Rahmen für das Kühlwasser der > Dieselloks beibehalten.

Saubraten schrieb:
> Wenn man im Lebenszyklus eines Motors 50 Liter ( in Worten: fünfzig)
> nachfüllen muss und die Wasserhärte 15°dH (deutsche Härte) beträgt,
> dann befindet sich die aberwitzige Menge von 0,75 Gramm Kalk im
> aufkonzentrierten Kühlwasser.
> Mach mir damit mal eine schöne, wärmeisolierende Ablagerung. ?(
> Gruß
> Wolf-Dieter

Wenn mal ein Ventil an meiner Zentralheizung undicht ist, bildet sich recht schnell eine bemerkenswerte Kalkkruste, ohne dass ich einige hundert Liter Wasser einfüllen muß, oder gar eine Dampfheizung betreibe. :shock2:
Bin zwar weder Chemie- noch Pysikkomiker, aber Deine theoretischen Mangenangaben passen nicht zu meinen realen Beobachtungen. :teufel:

Limbo


--
Wenn ich Schuhe und Strümpfe ausziehe, kann ich bis zwanzig zählen.

Kurvenlois
Registriert: 15.12.2006 18:19

Luftfilter + Kühlwasserwechsel

Beitragvon Kurvenlois » 17.12.2006 14:20

OliS schrieb:
> Moin Alois,
> folgendes gilt für die 3VD
> Lufi:
> Sitzbank weg, Seitenteile ab, Verkleidung ab, Benzinhahn ab, unteren Schlauch am Hahn ab, Schläuche
> unterm Tank ab, Tank runter, Lufi-Gehäuse aufschrauben und Filter tauschen.

So weid bin ich, jetzt hab ich folgendes Problem.
Lufi-gehäuse sollte eigentlich mit den Vergasern per Ansaugtrichter fix verbunden sein, ist aber leider nicht, da der Vergaser ein Außenmaß von 60mm hat und der Ansaugtrichter innen nur 56mmX(
Meine Frage gibt es die Ansaugtricher so zum Kaufen oder muss man das ganzen Gehäuse kaufen?
Danke für die Hilfe
lois

Kruemel
Registriert: 11.12.2005 16:54

Luftfilter + Kühlwasserwechsel

Beitragvon Kruemel » 17.12.2006 14:32

so, ich nochmal, und dann ists egal, weil - jeder muss auf seine Weise glücklich werden, es gitb einfach viele Wege ....

So - Wolf- Dieter - Zitat:

*Dass die TDM ein Kühlsystem hat, das unter atmosphärischem Druck arbeitet, überrascht
mich. Ich kann das leider nicht mehr verifizieren.*

sorry, hab ich so nicht ge- oder beschrieben - die TDM hat einen Kühlerverschluss, wie jedes andere Flüssigkühlujngsystem im KFZ- Bereich auch, das das eben von Dir beschreibene Überdruckventil enthält - das löst aber nicht nur bei abnormalem Betreibszustand aus, sondern verhindert diesen, indem es den Druck innerhalb des Systems regelt .....
Das TDM - System arbeitet nicht unter atmpspärischem Druck, sondern unter ca 1 Bar Überdruck, um den Siedepunkt des Kühlsystems auf rund 120°C anzuiheben (besserer Wärmeabtransport).
Lediglich der Ausgleichsbehälter (Tupperverschluss) ist ausserhalb des Drucksystems, das aber einen gewissen Volumenaustausch (eben deshalb nicht geschlossenes System) mit diesem "betreibt" .....





*Aber auch ein geschlossenes System platzt nicht. Die Drücke sind relativ niedrig. *

eine Frage des Konstruktionsaufwandes .... aber da eben alles leicht sein soll, vermutlich auch deshalb der Ausgleichsbehälter drucklos, da sonst 5- fache Wandstärke - hat das Grenzen .....
Früher sind Dampmaschinenkesseln gerne mal geplatzt .... wenn meinetwegen irgendein Ventil versagte ....




*Zudem ist ein Überdruckventil verbaut, das bei Überhitzung (=abnormaler Betriebszustand) öffnet.*

Überdruckwentil = kein geschlossenes System ....
Frage auch, welche Parameter definieren den "normalen" Betreibszustand?
einerseits die Temperatur, andererseits der Druck - beides hängt im Kühlsystem zusammen, beeinflusst sich gegenseitig in Verbindung mit Kühler, Umwälzgeschwindeigkeit usw usw usw ....
Das Öffnen des "Überdruckventiles" ist hier gewollt und Teil eines normalen Betriebszuistandes, heist, es tritt regelmäßig im Betreib auf und ist kein "Überdruck" in dem Sinne Damit tritt auch ein Austausch mit der Umgebung regelmäßig auf, somit kein geschlossenes System ....


Sorry, wenn das jetzt etwas blöd rüberkommt, aber ich arbeite mit diesen Dingen, ähnlich wie Limbo, seit rund 20 Jahren an KFZ aller Art - und ich hab damit bisher alles repariert bekommen, alle Fehler gefunden und selber mal am Taunus, der sowas eben nicht hat, einen Ausgleichsbehälter angebaut, der eben auf diesem Prinzip - wie bei der TDM - funktioniert ....

ach ja, die Kühlflüssigkeit, die kristallisiert - a) nein, kipp mal was irgendwohin und lass es "trocknen" - Kristalle wirst Du dort nciht finden, ausserdem ist die Stelle wasserlöslich .... die weißen Kristalle an undichten Stellen - ich stimme mit Limbo, was die Menge davon an undichten Stellen betrifft, sehr überein - hingegen sind definitiv NICHT wasserlöslich ..... also Salze anderer "Bauart", ebenfalls, ohne Chemie oder Physik studiert zu haben .... Ich hab aber in den letzten 20 Jahren sicherlich 100 Autos "angefasst", und zwar von Innen .... an eben solchen Stellen ....
Erfahrungswerte eben ...

ist ja auch nicht wichtig, jeder muss seine Theorie entwickeln und damit seine Erfahrungen machen .... so isses eben im Leben, mal klappt, mal nicht .....

so, und nun muss ich mich mal den ernsten Dingen des Lebens zuwenden ....

Gruß

Reinhard - Tee trinkend .....
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Überholi
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Beitragvon Überholi » 17.12.2006 14:35

Kurvenlois schrieb:
> OliS schrieb:
> > Moin Alois,
> > folgendes gilt für die 3VD
> > Lufi:
> > Sitzbank weg, Seitenteile ab, Verkleidung ab, Benzinhahn ab, unteren Schlauch am Hahn ab,
> Schläuche
> > unterm Tank ab, Tank runter, Lufi-Gehäuse aufschrauben und Filter tauschen.
>
> So weid bin ich, jetzt hab ich folgendes Problem.
> Lufi-gehäuse sollte eigentlich mit den Vergasern per Ansaugtrichter fix verbunden sein, ist aber
> leider nicht, da der Vergaser ein Außenmaß von 60mm hat und der Ansaugtrichter innen nur 56mmX(
dann ist da ein falscher drauf... von nem anderen Baujahr...

> Meine Frage gibt es die Ansaugtricher so zum Kaufen oder muss man das ganzen Gehäuse kaufen?
gibt es allerdings sauteuer... mach dir besser nen adapter...

oder frag mal hier ob noch wer die richtigen hat - die noch weich sind...
> Danke für die Hilfe
> lois
>
>


´s war da Erich
--
[f1]Es ist mehr wert, jederzeit die Achtung der Menschen zu haben, als gelegentlich ihre Bewunderung. (Jean Jacques Rousseau) [/f1]

Kruemel
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Beitragvon Kruemel » 17.12.2006 14:45

Moins!

Gummi schrumpft, wenns altert
- die Weichmacher gehen verlustig= Volumenänderung .....
- muss also nix falsches sein .....

Dann - für die 4 TX haben die Gummischnorchel/ Anschlussteile Stück ca 12,- Eu gekostet .....

keine Ahnung, wies bei der 3 VD ist .... aber einfach mal fragen?

Grüßle!

Reinhard
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Saubraten
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Beitragvon Saubraten » 17.12.2006 16:44

Kruemel schrieb:

> ach ja, die Kühlflüssigkeit, die kristallisiert - a) nein, kipp mal
> was irgendwohin und lass es "trocknen" - Kristalle wirst Du
> dort nciht finden, ausserdem ist die Stelle wasserlöslich .... die
> weißen Kristalle an undichten Stellen - ich stimme mit Limbo, was die
> Menge davon an undichten Stellen betrifft, sehr überein - hingegen
> sind definitiv NICHT wasserlöslich ..... also Salze anderer
> "Bauart", ebenfalls, ohne Chemie oder Physik studiert zu
> haben .... Ich hab aber in den letzten 20 Jahren sicherlich 100
> Autos "angefasst", und zwar von Innen .... an eben solchen
> Stellen ....
> Erfahrungswerte eben ...

Deine Erfahrungswerte in Ehren, aber wenn es vom Kühlwasser kommt, dann muss es auch wasserlöslich sein. Oder glaubst du, das Zeugs zwängt sich in festem Zustand durch die Dirchtungen? ?(
Ich tippe auf Wasserglas.

Ob offenes System oder nicht, ob drucklos oder nicht, etc. spielt im Prinzip keine Rolle.
Ich habe gesagt, dass entmineralisiertes Wasser aggressiv ist und der Kalkeintrag im Kühlkreislauf indiskutabel (wörtlich nehmen!) gering ist.
Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass 1,5 mm starke Stahlrohre entmineralisiertem Wasser etwa 6 Monate standhalten. Dann sind sie von innen durchkorrodiert.
Ich habe jedoch keinen Plan, ob das ein Frostschutzmittel verhindert. Aber ich denke, man macht keinen Fehler das billigere Leistungswasser zu nehmen.

Gruß
Wolf-Dieter

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Beitragvon Saubraten » 17.12.2006 16:54

Kruemel schrieb:
> Moins!
>
> Gummi schrumpft, wenns altert
> - die Weichmacher gehen verlustig= Volumenänderung .....

Synthetischer Gummi (EPDM, NBR oder SBR) haben keine Weichmacher.
Die sind nur in Thermoplasten und Duroplasten zu finden.

Durch das Altern werden die Teile eher größer, weil sie die Eigenspannungen nicht mehr halten können.
Ich finde Erichs Erklärung deshalb plausibel. :D


Gruß
Wolf-Dieter

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Beitragvon Kruemel » 17.12.2006 17:11

zu der Sache mit dem Kühlsystem - ob Frostschutz korrosionsschutz ist - ja!

Beispiel - Kühlmittelpumpe ist oft irgendne Alulegierung, der Motorblock, an dem sie angeschraubt ist, Guss"eisen" - ohne Korrosionsschutz wäre das ne klasse Batterie, da unterschiedlich "edle" Metalle - und da mischt sich noch mehr an Materialien ....

zu den Rohren: ein Freund hatte den alten typischen VW- Diesel- Wohnmobil- Bulli, Motor hinten, Kühler vorne, Distanz mit zwei netten Stahlrohren mit ca 0,8 mm Wandstärke überbrückt ....
Aussen lackiert, innen - Trööööt! nix .....

Die Dinger haben immerhin so runde 12 - 14 Jahre gehalten, bis sie dann endlich mal durch waren ..... Frag mich jetzt nicht, ob von Innen oder von Aussen ...... von Aussen ist wahrscheinlicher, das magere Lackierung und kein Rostschutz, hingegen jede Menge Aufhängungen und Scheuerstellen - so etwa wie Bremsleitungen .....

Gummi - keine Ahnung, nicht umfassend mit beschäftigt - meine Ansaugtröten jedenfalls (4 TX) waren nach 10 Jahren deutlich weniger elastisch, als die dann neuen ...... und wenn ich sowas ersetze, dann gehts echt nicht mehr!

Die alten rutschten auch klasse beim Anziehen der Schellen von den Vergaserstutzen herunter ....
- wien Stück Seife, wenn man die Hand zumacht .....

Hab dann nen Kabelbinder vom Meter (gabs mal bei Plus) über den Luftfilterkasten gezogen, um das Ding daran zu hindern, das es sich abhebt - als Provisorium war das klasse!



Nebenbei, wenn die Gummis 4 mm enger sind - warum lassen die sich denn da nicht draufwürgen? das müsste sich doch weiten lassen?

und vor allem - wie können die sich so zusammenziehen, wenn sie "jahrelang" ordungsgemäß montiert waren?


Alois, irgendwas ist da komisch!!!

Lös die Schellen, die an der Stelle um die Gummis liegen und diese eigentlich an den Versagern fixieren, und versuch mal den Kasten ohne draufzusetzen - nur probehalber!
das müsste eigentlich gehen??? soviel Elasitzität sollte noch vorhanden sein .....

Gruß

Reinhard
--
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Kurvenlois
Registriert: 15.12.2006 18:19

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Beitragvon Kurvenlois » 17.12.2006 17:38

Kruemel schrieb:

> Nebenbei, wenn die Gummis 4 mm enger sind - warum lassen die sich
> denn da nicht draufwürgen? das müsste sich doch weiten lassen?
>
> und vor allem - wie können die sich so zusammenziehen, wenn sie
> "jahrelang" ordungsgemäß montiert waren?
>
> Alois, irgendwas ist da komisch!!!
>
> Gruß
>
> Reinhard

draufwürgen: geht nicht, nicht mal mit warmmachen
ordnungsgemäß montiert: Sein Bruder, seines namens Mechaniker hat den Luftfilterkasten nur auf die Vergaser draufgelegt und das Gewicht des Tanks drückte es auf die Vergaser, man sieht die Truckstellen auf den Ansaugstutzen.
Mich wundert es, dass das Moped überhaupt gelaufen ist

lg aus NÖ
lois

Kruemel
Registriert: 11.12.2005 16:54

Luftfilter + Kühlwasserwechsel

Beitragvon Kruemel » 17.12.2006 17:48

Kurvenlois schrieb:
> Kruemel schrieb:
>
> > Nebenbei, wenn die Gummis 4 mm enger sind - warum lassen die sich
> > denn da nicht draufwürgen? das müsste sich doch weiten lassen?
> >
> > und vor allem - wie können die sich so zusammenziehen, wenn sie
> > "jahrelang" ordungsgemäß montiert waren?
> >
> > Alois, irgendwas ist da komisch!!!
> >
> > Gruß
> >
> > Reinhard
>
> draufwürgen: geht nicht, nicht mal mit warmmachen
> ordnungsgemäß montiert: Sein Bruder, seines namens Mechaniker hat den Luftfilterkasten nur auf die
> Vergaser draufgelegt und das Gewicht des Tanks drückte es auf die Vergaser, man sieht die
> Truckstellen auf den Ansaugstutzen.
> Mich wundert es, dass das Moped überhaupt gelaufen ist
>
> lg aus NÖ
> lois



OOOOOAAAAAAHHHHHHÜÜÜÜÜRRRG!!!!!!!

"seines Zeichens Mechaniler" - Sternzeichen?
kann nicht viel geholfen haben!!!!!!
AUTSCH!!!!

laufen kein Problem .... ich frag mich nur, in wieweit die angesaugten Steinchen, Fliegen, Tauben und Pollen mitverbrannt wurden - udn wieviel von den Kolen so übrig ist, bei der perfekten Schleifstoffzufuhr!!!!

Aber ansonsten könnte das die Verjüngung ("Verjüngungsbrunnen entdeckt!!" - hat doch auch was mit Absaugen zu tun, nicht????) erklären, das sich die _Dinger unter der Spannung nach Innen verformt haben ....
und das hat sicher ne Weile gedauert. war sicher ne Zeit so im Einsatz!!!!

ich bin fassungslos, echt!!!

Also, entweder neu, oder aber die Gummirüssel aus dem Lufi- Gehäuse rausnehmen, das geht ganz gut, und "über Nacht", zur Not unter Hilfe von Rostlöser, auf die Versager auf"ziehen" - und mit der Schelle sichern .....
Jeden einzeln eben .... Anschließend vielleicht mal mit nem Heißluftfön (ACHTUNG SPRIT IM VERGASER!!! VORHERABLASSEN???) erwärmen, evtl. kommts wieder .....

binnichschrachundfassungslosechtey ........

Das sind die Gründe, aus denen ich unter anderem selber schraube ....

Gruß


Reinhard

--
Don`t panic, it`s mechanic!

"You can lead a Horse to water, but you can`t make him drink"

"Wer etwas will sucht Wege; wer nicht sucht Gründe"

Kurvenlois
Registriert: 15.12.2006 18:19

Luftfilter + Kühlwasserwechsel

Beitragvon Kurvenlois » 17.12.2006 19:44

> Also, entweder neu: hab bei ebay gesucht und gefunden nur shen die anders aus, da fehlt mir die gebogenen Rüssel die in den Luftfilterkasten reinragen.

oder aber die Gummirüssel aus dem Lufi- Gehäuse rausnehmen, das geht ganz gut,
> und "über Nacht", zur Not unter Hilfe von Rostlöser, auf die Versager
> auf"ziehen" - und mit der Schelle sichern ..... mit Schelle sichern OK
mit hilfe von Rostlöser aufziehen ????? da hab ich wohl gefehlt bitte um aufklärung
.

Saubraten
Registriert: 12.04.2003 11:35

Luftfilter + Kühlwasserwechsel

Beitragvon Saubraten » 17.12.2006 20:50

Ich kann dir nicht ganz folgen:
Es geht um den Anschluß vom Luftfilterkasten an den Vergaser, oder?
Wie ich mich erinnern kann, ist da kein "Schnorchel" dran, sondern nur ein Gummischlauch zur Motorentlüftung.

Gruß
Wolf-Dieter

[ img ]


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[f1]Der mit den Mücken auf dem Rücken.

wüste[n]gelbe R1200GS

Früher war alles besser......sogar die Zukunft.[/f1]


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