Ventile

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Moderator: Überholi

deranfaenger
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Ventile

Beitragvon deranfaenger » 24.03.2006 18:05

Hallo Leute,
Hat eigentlich schon mal jemand die Ventile nach 42.000km nicht nachgestellt, und ist einfach weitergefahren?

Was is eigentlich wenn man das nicht tut bzw. was können die folgen sein?

Ein Arbeitskollege von mir hat gesagt- er macht das nie- auch nicht nach 100.000km.
Ist zwar keine TDM, aber egal.

Lg
Günther
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Der, der nicht weiß wo er mit seinen Füßen hin soll...
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Yamaha-Men
Registriert: 13.07.2004 18:41

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Beitragvon Yamaha-Men » 24.03.2006 18:07

würde mich auch echt mal interessieren 8o
Meine sind eigentlich auch bald fällig, hören tut man eigentlich auch nichts auffälliges

Grüße aus Freiburg
yamaha-men
--
Paradox: Frauen achten auf die Linie, Männer auf die Kurven

[red]Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, das er tun kann was er will, sondern darin, das er nicht tun muss was er nicht will (Jean-Jacques Rousseau)[/red]

Knaller
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Beitragvon Knaller » 24.03.2006 18:38

Hallo,

hab die Ventile bei ca. 42.000Km kontroliert, haben soweit gestimmt.
Bei ca. 80.000Km hat´s leicht angefangen zu "tickern", hatte bisher keine Lust danach zu Schauen oder etwas daran zu Ändern (sabelei Kühlwasserleitung)!
Hab jetzt ca.122.000Km auf der Uhr und sie läuft immer noch ganz normal, ohne spürbaren Leistungsverlust!
Werd´s auch so lassen, außer es wird schlimmer!


Grüße Michael
--
Heute ist nicht alle Tage, ich komm wieder, keine Frage!!

chrisviper
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Beitragvon chrisviper » 24.03.2006 18:47

Es wird bei dem Service ja immer das Ventilspiel kontrolliert, also effektiv bei der TDM das Spiel zwischen Tassenstößel und Nocken - und das ganze 10mal 8) Wenn dieses Spiel zu klein ist, werden die Ventile bei entsprechenden Arbeitsgängen nicht weit genug in den Motor gedrückt und "verbrennen". [Anm: Bitte unten die nächsten Posts lesen, hier ist ein kleiner Fehler...] Wenn das Spiel zu groß ist, kann es sein, dass die Ventile nicht mehr richtig schließen, was zu geringeren Arbeitsdrücken führt und grade im Bereich der Einlassventile kritisch ist, wenn die Verbrennung in den Ansaugtrakt schlägt.
Das sind meine Kenntnisse, teilweise gelesen, teilweise logisch geschlussfolgert. Also keine Gewähr :smokin:
Auf jeden Fall würde ich die Kontrolle ernst nehmen und bei entsprechender Bastelllust, -erfahrung und -kenntnis kann man das auch selber machen. Erfordert viel Zeitaufwand, Geduld und Durchhaltevermögen, da spreche ich aus Erfahrung ;) Hab das Ganze schon 2 mal durchgespielt...
Kühlwasser wechseln übrigens nicht vergessen. Außerdem muss der O-Ring, der den Anschluss vom Kühlwasserrohr oben im Zylinderkopf dichtet, gewechselt werden. Sonst hat man nen bissel unnötige Arbeit :rolleyes:
Nicht zu vergessen, wenn die Nockenwellen schon mal abgebaut sind, kann man auch die darunterliegenden Ölbohrungen kontrollieren.
--
Grüße aus Aachen
Chris

3VD Bj. 95, EZ 96
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Zuletzt geändert von chrisviper am 25.03.2006 13:28, insgesamt 1-mal geändert.

chrisviper
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Beitragvon chrisviper » 24.03.2006 19:00

Knaller schrieb:
> Hallo,
>
> hab die Ventile bei ca. 42.000Km kontroliert, haben soweit gestimmt.
> Bei ca. 80.000Km hat´s leicht angefangen zu "tickern",
> hatte bisher keine Lust danach zu Schauen oder etwas daran zu Ändern
> (sabelei Kühlwasserleitung)!
> Hab jetzt ca.122.000Km auf der Uhr und sie läuft immer noch ganz
> normal, ohne spürbaren Leistungsverlust!

Wie gesagt, wenn das Ventilspiel zu eng wird, kann das auch für das Überleben der Ventile an sich gelten... Und das merkst du wahrscheinlich erst, wenns zu spät ist. Muss nicht, kann aber. Es haben im Forum schon einige darüber berichtet, dass sie zu kleines Ventilspiel gemessen haben.
Übrigens, zu den oben beschriebenen Ölbohrungen gibts auch nen Thread mit Bildern, falls den jemand braucht, einfach suchen, oder ich hol in aus der Versenkung ;)
--
Grüße aus Aachen
Chris

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twinpower
Registriert: 05.10.2003 21:17

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Beitragvon twinpower » 24.03.2006 19:45

Hallo,

chrisviper schrieb:

> Wenn dieses Spiel zu klein ist, werden die Ventile
> bei entsprechenden Arbeitsgängen nicht weit genug in den Motor
> gedrückt und "verbrennen". Wenn das Spiel zu groß ist, kann
> es sein, dass die Ventile nicht mehr richtig schließen, was zu
> geringeren Arbeitsdrücken führt und grade im Bereich der

Fingerheb:

Moment, genau anders herum wird ein Schuh draus!

Wird das Ventilspiel zu klein, schließen diese nicht mehr richtig und dass kann dann zu größeren Problemen führen, meist "verbrennen" dann die Ventile 8o, weil die Temperaturen nicht an den Zylinderkopf abgeleitet werden können.

Meist sind die Auslassventile betroffen. Die Einlassventile werden durch die Frischgase besser gekühlt und sind deshalb thermisch nicht ganz so belastet.

Ein leichtes "klickern", also erhöhtes Ventilespiel, ist nur ein akustischer Mangel, dem Motor schadet es hingegen nicht.

Wie das Sprichwort schon sagt: Wo Luft ist, da ist Leben :D !

Allerdings verringert sich erfahrungsgemäß mit steigender Laufleistung das Ventilspiel, weil sich die Ventilteller in den Ventilsitz einhämmern.

Fingersenk!






Gruß
Roland
--
[red]Wir sind gegen[/red]
[f4][red]RASEN AUF AUTOBAHNEN.[/red][/f4]
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chrisviper
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Beitragvon chrisviper » 25.03.2006 13:26

Hehe, sowas blödes. :look: Eigentlich war ich nüchtern... :D
Naja, wenigstens hätte niemand seinen Motor auf Grund meiner Erklärung kaputt repariert, das Resultat ist ja vereinfacht das gleiche: zu kleines Ventilspiel -> Ventil kaputt...
Irgendwas fand ich auch komisch. Jetzt weiß ich wieder was. Die Ventile werden gekühlt, wenn sie sich im Ventilsitz befinden, also in Ruhestellung ganz oben und nicht umgekehrt. :rotate:
--
Grüße aus Aachen
Chris

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frajo
Registriert: 15.07.2005 18:56

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Beitragvon frajo » 26.03.2006 18:39

Hi zusammen,
meine Ventilprüfung wäre in 1-2 Tausend km auch fällig.
Wer hat denn schon mal die Ventilprüfung bzw Einstellung selbst durchgezogen?
Wenn einer (oder mehrere) in der Nähe wohnt, könnten wir es ja zusammen durchziehen.
Oder ist es soooo schwierig??? und man lässt besset die Finger davon??

Gruß aus Pulheim

Frajo

chrisviper
Registriert: 26.11.2004 13:28

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Beitragvon chrisviper » 26.03.2006 19:04

Man sollte schon nen geübter Schrauber sein. Grade die Nockenwellen einzubauen, ist schwierig. Auch die Prüfung des Spiels mit der Fühlerlehre will geübt sein. Ist reine Gefühlssache, muss man mal gezeigt bekommen. Auf jeden Fall muss man auch sehr sauber arbeiten.
--
Grüße aus Aachen
Chris

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tcn
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Beitragvon tcn » 26.03.2006 21:06

Hi :D

Habe gerade vor zwei Monaten Ventiele eingestallt, hatt ja 42.000km.
1.Ventildeckel abbauen,
2.Ol ablassen,
3.Ol von kopfstellen absaugen,
4.Spiel messen,
5.alle messungen aufschreiben,
6.alle locher im kopf mit lappen dichten,
7.nockenwellen ausbauen,
8.Scheiben schleifen (wenn unterschied ist nicht mehr als 0,08mm von maximum, weil zementiert)
9.scheiben einbauen,
10.spiel uberprufen,
11.lappen rausnahmen,
12.alles zusammenbauen,
.....
17.Vergaser sinhronisieren.
Es gibts auch originale Yamaha Scheiben, nur der Schritt ist 0,05mm. Ich habe meine bis zum maximum geschleift, und jezt alle spiele sind gleich(einlas 0,20, ausl.0,30). Also spiel wird nie grosser, nur kleiner von Ventilsitz abstoss. Wenss kleiner spiel, des to mehr offen, und mehr hizt, und schneller abbrennen Ventiele. Jezt Ventielspiel werde ich prufen nur bei 80-100tkm.
Also daruber kann mann noch fiel und fiel rehden ;D Auch im Forum gibts fiele gleiche Thehmen.
Gluckwunsch zum reparieren :D :D :D

Ein Gruß aus Schönem Lettland !
2000, Schwarz-Chameleon, 41tkm, Stahlfl., GIVI, MIVV, Enduro Lenker, Schwinge ferchromt, u.s.w.
--
Nette-Lette
Immer mit Zigarette

Peter-K
Registriert: 09.01.2006 20:51

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Beitragvon Peter-K » 26.03.2006 21:11

Eigentlich wird das Ventilspiel auf Dauer immer zu groß und nicht zu klein.
Ein zu großes Ventilspiel ist nicht so tragisch, ein zu kleines, kann schon zu Schäden führen.
In meiner Reparaturanleitung wird das einstellen beschrieben und ist nicht so einfach.
Text aus dem Reperaturhandbuch: In der Praxis hat sich gezeigt, daß sich das Ventilspiel über die gesamte Motorlebensdauer nicht verändert.
Außerdem braucht man dazu die Einstellplättchen im Einhundertstel-Bereich.
Dazu gibt es eine Tabelle, aus der man errechnen kann, welche (Nummer) eingesetzt werden muss.
Also ich würde, falls es nicht wirklich "Lebensnotwendig" ist, die Finger davon lassen.

Peter

tcn
Registriert: 15.01.2005 19:53

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Beitragvon tcn » 26.03.2006 21:27

Peter51 schrieb:
> Eigentlich wird das Ventilspiel auf Dauer immer zu groß und nicht zu
> klein.
> Ein zu großes Ventilspiel ist nicht so tragisch, ein zu kleines, kann
> schon zu Schäden führen.
> In meiner Reparaturanleitung wird das einstellen beschrieben und ist
> nicht so einfach.
> Text aus dem Reperaturhandbuch: In der Praxis hat sich gezeigt, daß
> sich das Ventilspiel über die gesamte Motorlebensdauer nicht
> verändert.
> Außerdem braucht man dazu die Einstellplättchen im
> Einhundertstel-Bereich.
> Dazu gibt es eine Tabelle, aus der man errechnen kann, welche
> (Nummer) eingesetzt werden muss.
> Also ich würde, falls es nicht wirklich "Lebensnotwendig"
> ist, die Finger davon lassen.
>
> Peter
>

:D O Mann :D

Der Ventielspiel auf Dauer wird immer KLEINER, weil Ventilsitz auf Dauer wird schmaler ;D , deswegen auch die grosste spiel habe ich gestellt.


Ein Gruß aus Schönem Lettland !
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chrisviper
Registriert: 26.11.2004 13:28

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Beitragvon chrisviper » 26.03.2006 23:11

Peter51 schrieb:
> Eigentlich wird das Ventilspiel auf Dauer immer zu groß und nicht zu
> klein.
> Ein zu großes Ventilspiel ist nicht so tragisch, ein zu kleines, kann
> schon zu Schäden führen.
> In meiner Reparaturanleitung wird das einstellen beschrieben und ist
> nicht so einfach.
> Text aus dem Reperaturhandbuch: In der Praxis hat sich gezeigt, daß
> sich das Ventilspiel über die gesamte Motorlebensdauer nicht
> verändert.

Da gibt es hier wohl auch andere Erfahrungen, grade was zu enges Spiel angeht... Solange man die Intervalle einhält, ist es in Ordnung. Aber gar nicht kontrollieren, davon würde ich auf jeden Fall abraten.

--
Grüße aus Aachen
Chris

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Rotte
Registriert: 29.12.2002 20:52

Ventile

Beitragvon Rotte » 27.03.2006 02:05

Hallo Männers,

aktuell steht meine TDM 3VD beim Schrauber eben wegen der Ventile
dazu folgendes:
die angegebenen 42 Tkm klangen mir zu optimistisch, ich hab bei 35 Tkm ne Kompressionsprobe gemacht - alles o.k. (jedenfalls schlossen die Ventile richtig). Bei 42 Tkm wurden diese eingestellt, der Schrauber konnte dabei nur noch die kleinsten Distanzscheiben reinbauen, ergo war das die 1. + letzte Einstellung. Kommentar Werkstatt: die ersten Baujahre hatten "zu weiche" Ventile verbaut, bei denen sich der Teller zu stark in den Sitz schlägt; manch einer hatte daraufhin die Ventile am Schaft abgeschliffen = Einstellung wieder möglich, Problem bleibt.
Bei mir haben jetzt bei knapp 60 Tkm alle Einlassventile ne ordentliche Kerbe im Teller, die Auslässe sind noch o.k..
Die Rep.kosten werden nicht unter 500 Euronen gehen, bei Yam ist die Arbeitszeit wohl schon mit 10 - 12 h angegeben - ist halt alles nicht so "normal" gebaut wie z.B. bei ner GSX-F.
zur Technik: Probleme hatte ich zuletzt wegen schlechtem Startverhalten bekommen inkl. härterem Motorgeräuschen, mit steigender Motortemperatur gehen die Staltmaße in die "richtige Richtung", das Gegenteil wären die schon beschriebenen verbrannten Ventile, bei der TDM gibts die Probleme eher nicht. Jedenfalls gibts keinen Panikgrund von wegen "Ventil trifft Kolben...".

Grüße aus DD
Rotte

deranfaenger
Registriert: 03.12.2002 13:07

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Beitragvon deranfaenger » 27.03.2006 11:52

Morgen,
Ich denk mir mal das die 42Tkm so gerechnet sein müssten, das man auch wenn man ständig über 5000 u/min dreht noch keinen schaden hat. Und wenn man nicht ständig im oberen drehzahlbereich fährt sollte man doch rein rechnerisch gute 20.000km dranhängen können? Ist halt blöd das man da nicht reinschauen kann... bzw. währe dann die halbe Arbeit schon getan :))

naja... Ich werd Heuer mal ein bissi drüberfahren, und mir dann überlegen was ich tun werd.


Lg
Günther
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Der, der nicht weiß wo er mit seinen Füßen hin soll...
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Angstbremser

Ventile

Beitragvon Angstbremser » 27.03.2006 18:22

Hi Leute!

Hab bei meiner 4TX die Ventile bei knappen 34 000Km vor Saisonbeginn von meinem Yam Händler kontrollieren lassen.
Hab zwar selber Mechaniker gelernt aber ehrlich gesagt hatte ich überhaupt keine Lust das selber zu machen und in meiner Garage wahr es eh soooooo kalt :look:
Gute ausrede was :))
Hab bei der Gelegenheit gleich die Vergaser Synchronisieren und die Kühlflüssigkeit wechseln lassen.
Hat mich alles zusammen etwas über 100 Teuros gekostet.
An den Ventilen musste nichts Eingestellt werden, es wahr aber ein beruhigendes Gefühl zu wissen das alles i.O ist :D
Die Hundert Euros wahr es allemal wert, mein Händler und meine TDM haben sich auch gefreut ;D
Mir Persönlich kommen die 42 000km bis zur Ventilspiel Kontrolle sehr Großzügig vor und ich weiß wie ein Durchgebranntes Ventil aussieht 8o und was es anrichtet 8o ;( da kommst mit 100 Teuros nicht mehr aus :teufel:

Ungebremste Grüße Gerhard
--
Immer schön langsam dann wird alles gut.

uzet
Registriert: 15.01.2004 20:15

Ventile

Beitragvon uzet » 27.03.2006 19:51

Hallo,

halte die Einstellung bei 42 TKM auch für notwendig.
Bei mir war die Einstellung mit dem Abbau des Zylinderkopfes verbunden, neue Kolbenringe und neue Ventilschaftdichtungen. Meine brauchte nämlich erheblich Öl.

Im Gegensatz zu vorher, ist nach dem Einstellen ein leichtes Tickern der Ventile zu hören (wie vorher schon geschrieben, lieber etwas Spiel als zu eng)

Reparatur war zwar nicht billig;( , aber absolut sinnvoll.:))

Grüße aus dem Sauerland
Uwe

jos

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Beitragvon jos » 27.03.2006 20:09

Mein Mechaniker sagte damals das bei der TDM das Ventielspeil immer kleiner ist, groeszer waere die Ausname. Hat damals bei 47 TKm nur bei 3 Ventiele ein wenig nachstellen muessen.
Zuletzt geändert von jos am 27.03.2006 20:50, insgesamt 2-mal geändert.

DiddiX
Registriert: 21.03.2004 18:33

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Beitragvon DiddiX » 28.03.2006 07:24

Hi Folks !
Ich hatte meine Ventile bei 35000 selber mal kontrolliert,
da mir 42000 km (4tx Bauj. 96) auch zu Optimistisch vorkamen.
War aber alles im grünen Bereich. 8)
Kurz vor Weihnachten (05) hab ich es mit 65000 km mal vom Profi machen lassen.
Immer noch alle Ventile in Ordnung. 8)

[ img ]


Gruß Dieter
--
Wer ewig lebt , der geht nich Tod [ img ]

Peter-K
Registriert: 09.01.2006 20:51

Ventile

Beitragvon Peter-K » 29.03.2006 18:11

tcn schrieb:
> Peter51 schrieb:
> > Eigentlich wird das Ventilspiel auf Dauer immer zu groß und nicht zu
> > klein.
> > Ein zu großes Ventilspiel ist nicht so tragisch, ein zu kleines, kann
> > schon zu Schäden führen.
> > In meiner Reparaturanleitung wird das einstellen beschrieben und ist
> > nicht so einfach.
> > Text aus dem Reperaturhandbuch: In der Praxis hat sich gezeigt, daß
> > sich das Ventilspiel über die gesamte Motorlebensdauer nicht
> > verändert.
> > Außerdem braucht man dazu die Einstellplättchen im
> > Einhundertstel-Bereich.
> > Dazu gibt es eine Tabelle, aus der man errechnen kann, welche
> > (Nummer) eingesetzt werden muss.
> > Also ich würde, falls es nicht wirklich "Lebensnotwendig"
> > ist, die Finger davon lassen.
> >
> > Peter
> >
>
> :D O Mann :D
>
> Der Ventielspiel auf Dauer wird immer KLEINER, weil Ventilsitz auf Dauer wird schmaler ;D ,
> deswegen auch die grosste spiel habe ich gestellt.
>
>
> Ein Gruß aus Schönem Lettland !
> 2000, Schwarz-Chameleon, 41tkm, Stahlfl., GIVI, MIVV, Enduro Lenker, Schwinge ferchromt, u.s.w.

Hallo an das Forum,

Es könnte natürlich sein, daß ich hier einen Denkfehler habe und einige in die Irre geführt habe. ?(
An einem Motorrad-Motor habe ich noch keine Ventile eingestellt.
Aber vor einigen Jahren an etlichen PKW´s und da war das Ventilspiel immer zu groß und nie zu klein.
Ich war der Meinung, der Verschleiß an der Nockenwelle oder Kipphebeln ist immer größer, als der Verschleiß am Ventilsitz.

Peter

Kruemel
Registriert: 11.12.2005 16:54

Ventile

Beitragvon Kruemel » 29.03.2006 18:28

Moins!

TDM hat Tassenstössel, eben aus genau dem Grund, das da kaum Veränderungen im Gegensatz zu den "normalen" Ventiltrieben auftreten .....
Das erklärt die langen Wartungsintervalle ......

So gesehen denke ich, das sich eher die Ventile und die Sitze einschlagen, als das an Nocke und Tasse Verschleiss entsteht ....
Damit würde das Spiel im Laufe der Zeit eher enger, was man nicht mal hört ...... und was dann so richtig nett zu Problemchen führen könnte ......
maximale Heimtücke .....

Bei meiner guten alten SR mit Kipphebel und Einstellschrauben wars andersherum, da einfach alles im Lauife der Zeit nachgab - was man dann recht gut hören konnte .....

Gruß

Reinhard
--
Don`t panic, it`s mechanic!
"Gegen Antriebsschwäche: TDM 850 ....
Risiken und Nebenwirkungen: Ohrensausen und gesteigertes Beschleunigungsverhalten"

TDM_-_Treiber
Registriert: 22.09.2005 19:16

Ventile

Beitragvon TDM_-_Treiber » 01.04.2006 19:50

chrisviper schrieb:
> Es wird bei dem Service ja immer das Ventilspiel kontrolliert, also
> effektiv bei der TDM das Spiel zwischen Tassenstößel und Nocken - und
> das ganze 10mal 8) Wenn dieses Spiel zu klein ist, werden die Ventile
> bei entsprechenden Arbeitsgängen nicht weit genug in den Motor
> gedrückt und "verbrennen". [Anm: Bitte unten die nächsten
> Posts lesen, hier ist ein kleiner Fehler...] Wenn das Spiel zu groß
> ist, kann es sein, dass die Ventile nicht mehr richtig schließen, was
> zu geringeren Arbeitsdrücken führt und grade im Bereich der
> Einlassventile kritisch ist, wenn die Verbrennung in den Ansaugtrakt
> schlägt.
> Das sind meine Kenntnisse, teilweise gelesen, teilweise logisch
> geschlussfolgert. Also keine Gewähr :smokin:
> Auf jeden Fall würde ich die Kontrolle ernst nehmen und bei
> entsprechender Bastelllust, -erfahrung und -kenntnis kann man das
> auch selber machen. Erfordert viel Zeitaufwand, Geduld und
> Durchhaltevermögen, da spreche ich aus Erfahrung ;) Hab das Ganze
> schon 2 mal durchgespielt...
> Kühlwasser wechseln übrigens nicht vergessen. Außerdem muss der
> O-Ring, der den Anschluss vom Kühlwasserrohr oben im Zylinderkopf
> dichtet, gewechselt werden. Sonst hat man nen bissel unnötige Arbeit
> :rolleyes:
> Nicht zu vergessen, wenn die Nockenwellen schon mal abgebaut sind,
> kann man auch die darunterliegenden Ölbohrungen kontrollieren.

Spiel zu klein , dann verbrennen die Ventile . Spiel zu groß , dann keine Vernünftige Füllung des Zylinders . Also weniger Leistung und "tickern" der Ventile . Also am schlimmsten ist es wenn die Ventile zu stramm eingestellt sind , denn dann kann es teuer werden . Deswegen immer Einstellung überprüfen , weil man sich an "schleichend" weniger Motorleistung gewöhnen kann . Erst nach Einstellung der Ventile merkt man es , was einem vorher gefehlt hat . Aber mit solchen Meinungen , wie von einigen hier (Einstellen brauch ich nicht) , habe ich jeden Tag zu tun .


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