Höhenkrankheit schon ab 1000m

Motor, Getriebe, Auspuff, Ventile, Kupplung, Dynojet & Co ...

Moderator: Überholi

schmittv
Registriert: 12.07.2004 17:29

Höhenkrankheit schon ab 1000m

Beitragvon schmittv » 24.07.2005 16:25

Hallo habe die Vergaser meiner 3VD eigentlich
ganz brauchbar eingestellt (6L/100Km, bester Durchzug,
kein Ruckeln, Topspeed 215, etc. aber nur auf unserer
Höhe von 100 bis 600 müM.

Wenn ich in die Berge fahre (da reichen schon 1000+ m
in den Vogesen) gibts dann ganz schnell mal Ruckeln
und Aussetzer, bergab Fehlzündungen und Knallen
im Auspuff, ab 2000m wirds ungemütlich und
letzte Woche am Galibier ist die Fuhre dann sang und
klanglos abgesoffen und war nur noch mit Gas am Leben
zu halten.

Frage: ist das normal, wie ist das bei anderen TDMs, was könnte ich ändern?
VS

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Threaddoppel entsorgt! Lars
Zuletzt geändert von schmittv am 25.07.2005 12:13, insgesamt 1-mal geändert.

ilwise
Registriert: 04.07.2002 12:20

Höhenkrankheit schon ab 1000m

Beitragvon ilwise » 24.07.2005 16:30

Der Verbrauch selbst ist nicht immer ein eindeutiges Indiz. Häng mal ne Lambdasonde dran, dann bist du schlauer.
Rainer
--
.
... ohne murren soll sie schnurren ...

schmittv
Registriert: 12.07.2004 17:29

Höhenkrankheit schon ab 1000m

Beitragvon schmittv » 24.07.2005 18:05

Ja,

so was soll sowieso mal rein. CO Messtellen am Krümmer sind ja schon
vorhanden. Auf den Seiten der Taunusbiker (glaube ich)
habe ich einiges zu dem Thema gefunden.

Wenn ich meinen Bordcomputer mal montiert habe werde ich das wohl in
Angriff nehmen.
Im Moment hängt es ein bischen am Einbau eines LCDs/VFDs im
Cockpit in wettersicherer Ausführung.

Hat da jemand Erfahrungen oder Ideen wie sich so etwas
realisieren lässt.
Ich habe hier eine Reihe von 2x20er und 2x40er
LCD und bekomme noch ein VFD mit 2x40 Zeichen.
Die LCDs scheinen mir doch recht empfindlich zu sein mit
Kondenswasser, die haben so komische Kontaktflächen
aus Gummiartigem Kunststoff mit aufgedampften Bahnen.
Den Effekt kennt ja jeder, daß einzelne Displaysegmente
ausfallen wenn man mal Feuchtigkeit in elektron. Geräte bekommt.

Das ganze soll über den Instumenten an der Verkleidung montiert
werden und ist so ca. 200 x 40 x 15mm groß. Tasten sollen keine
dran, Ansteuerung und Stromversorgung über 4-pol Kabel (I2C).

An passenden käuflichen Gehäusen (am besten mit Aussparung und Scheibe)
habe ich bis jetzt absolut überhaut nichts gefunden.


VS

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jos

Höhenkrankheit schon ab 1000m

Beitragvon jos » 24.07.2005 18:20

Wenn du schreibst das nur noch Gas offen hilft, wuerde ich meinen das dein Problem im unterem Umdrehungenbereich liecht. Hier ist ueberwiegend die Gasnadel und Duese aktive. Wuerde diese mal nachsehen.
Das gleiche hat man wenn man konstant 3000 U/m macht und das Rucklen auch auftritt. Der Motor sauft dan einfach ab. Nur Gas offen hilft dan noch um nicht stehen zu bleiben. Dan geht naemlich die Gasschiebe auch mit offen und wird dann so richtig Luft angesogen.
6 Liter sind schoen, koennten aber 5 sein wie bei mir. Und das genannte Problem habe ich nicht mehr seit neue Duesen drin stecken.

schmittv
Registriert: 12.07.2004 17:29

Höhenkrankheit schon ab 1000m

Beitragvon schmittv » 24.07.2005 18:50

In der Ebene und im Mittelgebirge ist ja alles ok, wenn ich die
Nadeln tiefer hänge stimmt der Duchzug nicht mehr und die
Motortemperatur steigt an.
Nur in der Höhe baut die Fuhre mit der Einstellung so extrem ab.
Ich denke die Idee mit der Lamdasonde werde ich mal weiterverfolgen.



VS

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Jens
Registriert: 10.04.2002 12:26

Höhenkrankheit schon ab 1000m

Beitragvon Jens » 24.07.2005 20:15

Moin,

du brauchst ja auch die Nadeln nicht tifer hängen,
sondern Düsenstöcke und Nadeln wechseln.
Wie Jos schrub ist das beschriebene Verhalten vielleicht mit verschlissenen Düsenstöcken zu erklären.


:hasi: :hasi:
Ciao
Jens

TDMF-Megatreff´06-OrgaTeam
--
Mit meiner kleinen Dicken ´97er 4TX mit 116Mm
meiner kleinen Bockigen ´86er XT600 43F mit 33Mm
TDMF#7


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