Hallo Harald,
Jetzt haette ich auch noch mal 'ne Frage zu meiner 900er Naehmaschine - aehhh.. TDM meine ich!
Im Inspektionsplan steht:
Einspritzanlage pruefen und syncronisieren
Da hab ich Interessehalber den Mechaniker des Händlers dazu befragt, wie das gemacht wird:
Er sagte es wird kein Drosselklappensync. gemacht ("ist nicht mehr notwendig")
Das deckt sich mit Deiner Aussage (Never Touch it Schraube)
Dann hat er behauptet: "Gemisch wird synchronisiert"
Nachfrage: "Wie?"
"Einspritzung wird mit Hilfe des 'Synchrontesters' synchronisiert"
"wird an der Einspritzanlage angesteckt"
Sie verwenden kein Messkruemmer (meine RN11 hat keine Anschlusse mehr am Kruemmer) und er erwaehnte auch keine weiteren Sonden oder andere Sensoren. Die CO Einstellung (Cockpit) wird dabei angeblich auch nicht bemueht..
Jetzt frag ich mich wie das wohl gehen soll mit nur einer Lambdasonde??
Hat jemand eine Idee? Vorstellung?
Hoffentlich nicht nur mit dem Kugelschreiber in dem dafuer vorgesehenen Kästchen..
Z.
PS: z.Zt. versuche ich zu verstehen, warum man evtl. die CO Einstellung im Cockpit an einen K&N Luftfilter, bzw. dessen evtl. hoeheren Luftdurchsatz anpassen muesste ?(
Wenn das ganze ein Regelkreis ist und die Sonde der TDM eine Sprungsonde (Nernstsonde), dann wird das Gemisch doch (im Sekundenbereich) sowieso auf die evtl. vorhandene Mehrluft angepasst.
Ich verstehe auch nicht eine im Forum gefundene Aussage, wonach der Messwert von der Cockpiteinstellung 'verfaelscht' wuerde, weil das bei der starken Nichtliniaritaet einer Nernstsonde fuer mich regelungstechnisch keinen Sinn ergibt (was nicht heissen muss, dass es keinen haette.. I) .
Falls aber wirklich eine Anpassung notwendig sein sollte und wenn man mal davon ausgeht, dass das Gemisch mit dem original LuFi richtig war, dann koennte man doch versuchen die CO-Einstellung anzupassen, bzw. auf den K&N zu optimieren, indem man die Elektronik (die Regelung) anstatt mit dem original Spannungswerts der Lambda-Sonde mit einer 'Fake'-Sensorspannung versorgt, die ihr z.B 3,6% CO vorgaukelt (fettes Leerlaufgemisch 1:13,14 -> Lambda = 0,894 -> 0,87V) und dann die wirkliche Spannung der Lambdasonde misst und im Cockpit solange beide CO-Werte um den gleichen Betrag anpasst, bis die wirkliche Spannung der Sonde auch wieder auf diesen Spannungswert fuer 3,6% CO kommt. Das funktioniert aber wschl. nur, wenn die Regelung kontinuierlich arbeitet und nicht Extremwerte braucht (z.B < 0,1V odder > 0,9V) bevor sie das Gemisch anpasst.
Arbeitsweise Lambdasonde
Stöchiometrisches Kraftstoffverhältnis
Lambda Vergleichstabelle
Meinungen dazu?
PPS: Der Mech. hat mir Unsinn erzaehlt! Laut Inspektionsblatt und Yamaha Servicehandbuch ist die Pruefung und evtl. Justage der Drosselklappensynchronisation
der Einspritzanlage Bestandteil der (30Mm) Inspektion, die u.A. mit einem Unterdruckmanometer (Vacuum gauge 90890-03094) durchgefuehrt werden muss.
Nix Synchontester.. ;(