shelby schrieb:
> @Wolf-Dieter:
>
> Natürlich stell ich Fragen? Wer großspurig erklärt, dass Additive
> unter Sauerstoff- und Lichteinfluss leiden, sollte es schließlich
> auch begründen können.
Die Großspurigkeit vermisse ich in meinem kleinen Beitrag. Ist vielleicht Ansichtssache.
> Nun sollte man doch nicht den Lichteinfluss einfach unter den Tisch
> kehren. Diese These ist auch mir (hoffentlich nicht nur mir 8o )
> nicht ganz schlüssig und sollte sich doch nicht etwa als Mumpitz
> entpuppen!?
In Wikibooks steht geschrieben:
Alkane sind äußerst reaktionsträge Verbindungen. Mit Ausnahme der Verbrennung, gehen sie praktisch keine chemischen Reaktionen ein. Eines der wenigen Mittel um Alkane dennoch zur Reaktion zu bringen sind die sog. Radikalreaktionen. Dabei werden unter Lichteinfluss oder mit chemischen Mitteln kovalente Bindungen homolytisch (in der Mitte) gespalten – es entstehen Radikale.
Radikale sind aufgrund ihres unvollständigen Elektronenoktetts sowohl sehr reaktionsfreudig, als auch sehr unselektiv. Sie greifen ihrerseits kovalente Bindungen an, um ihr Elektronenoktett wiederherzustellen. Dabei entstehen wiederum Radikale, es beginnt eine Kettenreaktion.
-> Polymerisation
Alkane sind Hauptbestandteil mineralischer Öle. Antioxidatien gehen mit den Radikalen eine Verbindung ein und verbrauchen sich somit. Also keine These und kein Mumpitz.
Hoffe gehelpt zu haben.
Gruß
Wolf-Dieter
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Der mit den Mücken auf dem Rücken.
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