Nun hats mich auch erwischt

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Moderator: Überholi

ilwise
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Nun hats mich auch erwischt

Beitragvon ilwise » 18.07.2006 09:05

Am WE wollte ich einen neuen Kettensatz aufziehen, da ereilte mich das Schicksal, dass sich die Ritzelmutter verabschiedet hat - Gewinde im Eimer. Sie liess sich nicht mal runterdrehen, sodaß hier mühselige Fräs- und Schlagarbeit erforderlich war. Glücklicherweise ist das Wellengewinde nocht fast o.k.
Ich habe mir einen M18x1 Gewindeschneider organisiert (den hat ja auch fast jeder.....) und werde ds gewinde nachschneiden.

Nun meine Frage: Hat jemand das gleiche Problem schon gehabt, wie ist es gelöst worden? Empfiehlt es sich zusätzlich zum neuen Sicherungsblech noch einen Schweißpunkt zwischen Mutter und Ritzel zu setzen?

Die Getriebewelle will ich erst dann tauschen, wenn es unumgänglich ist. Mal abgesehen von den kosten, wird bei einem Motor der auf die 100 tkm zugeht noch Einiges dazukommen, ausserdem ist der Aufwand ja nicht gerade gering.

Rainer
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OliS
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Beitragvon OliS » 18.07.2006 12:43

Moin,
hab vor 3 Wochen auch die Mutter runtergewürgt, ließ sich mit sanfter Gewalt noch abschrauben. Ein Gewinde war nicht mehr zu erkennen ;)
Die ist so weich, das die Welle noch in Ordnung war.
neues Blech und Mutter beim freundlichen gekauft und alles mit 70Nm festgezogen.

Da ich gleichzeitig einen neuen Kupplungszug bei Kedo bestellt habe, habe ich mir noch ein Sicherungsblech von Kedo bestellt, man weiß ja nie...
Kedo 1,95 EU
Yam 4,90 EU

Dabei ist mir aufgefallen, dass das Yam-Blech größer ist und schon leicht vorgebogen und gefühlsmäßig auch etwas dicker. ob das aber 3 EU Wert ist :( ?
Gruß
Oliver

Wichtige Bauernregel: "Schnee im Mai, April vorbei!" ;)
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XT600 64 Mm/ TDM 3 V D 78,1Mm
TDMF#19 / [f1]HOME[/f1]

Hero84
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Beitragvon Hero84 » 18.07.2006 12:58

Hab auch bei Kedo mehrere Si-Bleche und 2 Muttern auf Vorrat bestellt und nach mehreren Wochen probieren
- tierisch langer Hebel
- Mutter angebohrt und mit SiO2 Spray tagelang geölt
- leichte Schläge mit nem Meissel
.. dann doch zu einem Dremel gegriffen, da sich das Mistding von Originalmutter
einfach nicht dazu bewegen lassen wollte abzugehn.

Gewinde war aber noch i.O. und ich habe dann auch neue Mutter + Blech mit 70Nm
zum verschrauben genommen.

Mehr kann ich auch nich beitragen..

viel Glück Dir

gruss
Henry

Überholi
Registriert: 11.04.2004 10:26

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Beitragvon Überholi » 18.07.2006 13:14

falls mal jemand ne ausgangswelle braucht ich habe da was hier..

das originalblech ist denke ich besser. habe 2 mal umgebördelt.

das ritzel darf sich bewegen auf der zahnwelle denke die kräfte sind zu gross als dass das verhindert würde.
wenn allerdings sich die mutter durch das hin und her des ritzels lösen kann, wirds schwierig. evtl. noch loctite ins gewinde.
(das blech biegt sich vermutlich dann auf )
das haben auch schon welche gemacht. allerdings das welches man wieder lösen kann...
der schweisspunkt brächte das gleiche ergebniss dazu reichte es sicher einen ganz kleinen zu machen
´s war da Erich
--
[f1]Das kleinere Übel ist immer das größere Übel. Lieber mit dem Hintern mitten in dem dicksten Dreck, als zwischen zwei Nachtstühlen in der Luft hängenbleiben. (Erich Mühsam)[/f1]

Fun-biker
Registriert: 23.07.2003 12:54

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Beitragvon Fun-biker » 18.07.2006 14:35

Das Malör mit dem Ritzel ist mir auch vor einem Jahr an meiner alten 3VD passiert. Mein Nachbar hat mei einen kleine Schweißpunkt auf Mutter und Welle gesetzt. Danach war Ruhe bis ich mich von der 3VD getrennt habe.
Gruß
Volker
RN11:13.800km| VWPassat 2500km
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Meine Fotos von der Mittelhessentour am 10.06.2006

http://www.tdm-forum.net/photos.php?folderid=1288

ilwise
Registriert: 04.07.2002 12:20

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Beitragvon ilwise » 19.07.2006 10:52

Danke für all die Infos!
Ich habe gestern das Gewinde nachgeschnitten, das ist leider etwas fummelig, weil man nicht richtig drankommt und nur den Schneider ansetzen kann. Der Rest geht zur Not mit einer Wasserpumpenzange.
Heute morgen noch eine neue Mutter samt Blech geholt (bei Yam und auch noch dem gleichen Händler mit 2 Filialen sind bei Mutter und Blech jeweils 1 € Differenz gewesen!!!).
Es war letztlich aber die Info wert, dass offensichtlich die FZR6 von einer Rückrufaktion betroffen, da seien die Wellen teilweise zu dünn ....
Yamaha liefert an die Händler einen Reparaturkit aus, da ist die Mutter deutlich dicker und hat ein paar Gewindegänge mehr. Mal schauen ob sie zu weit übersteht. Wenn sie passt mach ich die drauf, dann machen die letzten beiden Gewindegänge auf der Welle Sinn und hängen nicht in der Luft.

Ich versteh einfach nicht, dass man an einer so wichtigen Stelle so einen Murks verbaut! Das Wechseln der Getriebewelle ist ja nun wirklich nicht lustig und könnte durch ein paar mm mehr auf der Welle einschließlich einer dickeren Mutter und mehr Gewindegänge deutlich verbessert werden. Es gibt aber auch einfach bessere Konstruktionen.

Auf den Schweißpunkt kann ich hoffentlich erst mal verzichten.

Rainer
--
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