Beitragvon Rausfahrer » 30.03.2006 12:38
Ein kleineres Ritzel bringt besseren Durchzug zu Lasten der Höchstgeschwindigkeit. Die Sekundärübersetzung wird erhöht, bei gleicher gefahrener Geschwindigkeit erhöht sich die Drehzahl des Motors (bei einem Zahn weniger etwa um 300 U/min).
Vorteil: besserer Durchzug bei niederen Geschwindigkeiten, so können enge Kehren ruckfreier durchfahren werden, besserer Anzug aus niederen Drehzahlen.
Nachteil: gerigere Endgeschwindigkeit, größerer Verschleiß der Kette durch den geringeren Umlaufradius am Ritzel, evtl. dadurch schleifen der Ketten auf dem Schwingenschutz
Aufwand: Schaltgestänge und Motordeckel abschrauben, Mutter des Rotors abschrauben, Ritzelabdeckung demontieren, Sicherungsblech der Ritzelmutter aufbiegen, Ritzelmutter lösen (sehr fest, dabei von Helfer die Fußbremse betätigen lassen, passendes Qualitätswerkzeug und Verlängerung benutzen, Rechtsgewinde)
Dann Hinterrad lösen und Kette entspannen, Ritzel abnehmen.
Ritzelgehäuse säubern, neues Ritzel mit neuer Sicherungsscheibe montieren, Ritzelmutter mit 85 Nm festschrauben,Blech sauber an zwei Kanten umbiegen, Abdeckung, Rotor (20Nm) und Abdeckung wieder anbringen, Schaltgestänge montieren.
Der alleinige Wechsel des Ritzels bei schon länger gelaufenem Kettensatz wird nicht empfohlen...
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[f1][red][comic]Ein Schiff liegt am sichersten im Hafen.
Aber dafür werden Schiffe nicht gebaut...[/f1][/red][/comic]
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Rausfahrer am 01.04.2006 09:03, insgesamt 1-mal geändert.