Was die Region besonders macht, ist die Mischung aus offenen Höhenzügen, kleinen Landstraßen und überraschend wenig Verkehr. Gerade im thüringischen Teil zwischen Geisa, Dermbach, Kaltennordheim oder der Ecke um die Hohe Geba findest du viele Strecken, die rhythmisch und „lesbar“ sind – ideal für sportliches Tourenfahren. Die Rhön wird nicht umsonst „Land der offenen Fernen“ genannt.
Für Motorradfahrer hat die Gegend mehrere große Pluspunkte:
- Viele langgezogene Kurvenkombinationen statt dauernder Ortschaften
Gute Mischung aus schnellen Landstraßen und engen Waldpassagen
Kaum Schwerlastverkehr abseits der Hauptachsen
Fantastische Panoramablicke auf den Hochflächen
Weniger überlaufen als Harz, Schwarzwald oder Eifel
Die Thüringische Rhön wirkt außerdem noch ziemlich ursprünglich. Durch die frühere Grenzlage hat sich vieles touristisch nicht völlig überentwickelt. Genau das macht den Reiz aus: kleine Dörfer, wenig Verkehr, keine Dauer-Bikermeilen mit Poser-Atmosphäre.
Aus fahrerischer Sicht gibt es aber auch ein paar Dinge zu beachten:
- Der Asphalt wechselt teilweise stark – von top bis geflickt
Einige Strecken können durch Landwirtschaft verschmutzt sein
In Waldstücken oft feuchte Passagen und Wildwechsel
Die offenen Hochflächen sind bei Wind nicht ohne
Viele Kurven wirken schneller als sie tatsächlich sind