Beitragvon robeamer » 05.01.2026 18:11
Ja, es gibt sowas, das die Akkus "unter Last" testet, meins ist von Voltcraft (bin jetzt aber nicht in den Keller gucken gewesen). Musst aber dafür irgendeinen Wert kennen, der nicht (immer) auf dem (Moped-)Akku steht. Ich meine, das heißt CCA-Wert. Der "Kaltstartstrom".
Und auch das Ergebnis ist keine supersichere Aussage.
Ich lade meine Akkus (Sealed/AGM) im Winter im Keller penibel alle vier Wochen mit einem CTEK MS 5.0 - und trotz prima Voltmeteranzeigen - ist jedes zweite Frühjahr irgendeiner unfähig, sein Gerät zu starten. Für die anderen Mopeds leiste ich mir den Luxus einer "Reserve-Yuasa" - aber auch da hat mir Polo mal eine geschickt, die nach der Eingangs-Erstmessung mit 10,8 Volt direkt reklamiert wurde.
Fazit: Auch wenn man alles richtig macht, sollte man bis zur Tour genügend Vorlauf haben, um noch einen neuen Akku zu beschaffen.
Zuletzt beim Spezl - einen Tag gefahren, nach dem letzten Kaffee war Anschieben nötig, daheim den Akku vollgeladen, am nächsten Tag hatte der drei Startversuche im Kreuz (1250er Bandit) - die aber wegen ausgeklappten Seitenständer verbockt wurden ;-( - und dann war wieder schieben angesagt.
Leider sind die Eigenmarken, die Tante L/Onkel P verkaufen, mittlerweile mit ganz miesen Kundenbewertungen. Und mein Wertstoffhof weigert sich (!) Alt-Akkus anzunehmen - was die Bestellten schwierig macht.
Ich hab ein Starthilfekabel für Mopeds im Tankrucksack und seit letztem Jahr eine Powerbank mit Starthilfefunktion aus Albrechts Technikschütte. Die tat schonmal gute Dienste und für Autos kann das auch mal sinnig sein, wenn man sich anguckt, welche Platzverhältnisse die niedersächsischen Autokonstrukteure unter der Haube vorsehen. Neulich war der Versuch, mit einem klassischen "großen" Starthilfekabel das MarktführerSUV fremd zu starten gescheiterte, weil man mit den großen Zangen weder beim baugleichen Spenderfahrzeug noch bei der Leiche an die Pole kam!