Wieder 3VD Eigner und schon Handlungsbedarf

Motor, Getriebe, Auspuff, Ventile, Kupplung, Dynojet & Co ...

Moderator: Überholi

jentj
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Re: Wieder 3VD Eigner und schon Handlungsbedarf

Beitrag von jentj » 04.07.2020 09:50

Wenn sie schlecht drauf ist und so bockt, ist das im Leerlauf und zwischen 2000 - 3000 upm spürbar
Zuletzt geändert von jentj am 04.07.2020 10:00, insgesamt 1-mal geändert.

jentj
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Re: Wieder 3VD Eigner und schon Handlungsbedarf

Beitrag von jentj » 04.07.2020 09:58

Wenn sie schlecht drauf ist und so bockt, ist das nur im Leerlauf und zwischen 2000 - 3000 upm spürbar. Sonnst alles prima!

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Re: Wieder 3VD Eigner und schon Handlungsbedarf

Beitrag von RucksackEifelYeti » 04.07.2020 10:10

Drehzahlmesser zuck jedes mal mit, Tank runter, Luftfilter runter, laufen lassen, Nase nicht über die Vergaser halten, wenn sie zurück schießt, sind die Haare angekokelt.

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Re: Wieder 3VD Eigner und schon Handlungsbedarf

Beitrag von jentj » 04.07.2020 11:37

Mach ich, gutes Idee. Und iBz den Haare...
...nicht viel zu verlieren :-D :-D

kummi
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Re: Wieder 3VD Eigner und schon Handlungsbedarf

Beitrag von kummi » 06.07.2020 15:28

Update:

- neue Schwimmerkammerventile und -dichtungen bei Kedo bestellt und eingebaut.
- neues Zündschoss eingebaut. Ist zwar für eine XS400 gedacht gewesen, hat aber die selbe Beschaltung und vor allem auch dieses Blechfähnchen vorn am Kabelausgang dran und kostete in der Bucht nur knapp 20 EUR. Lediglich die Schraubenlöcher waren zu eng. Die musste ich für die M8 Schraube etwas aufweiten. Jetzt geht auch wieder das Lenkradschloss und die Parklichtstellung
- neue Entleerungsschläuche für die Schwimmerkammern dran gemacht
- Vergaser synchronisiert, passte aber grob. Ich musste nicht viel anpassen
- Batterie mal komplett geladen, wenn sie schon mal ausgebaut ist
- einige Wackelkontakte in der Kabelfrickelei beseitigt
- ein anderes Rücklicht eingebaut, da der Vorbesitzer da was aus Originalrücklicht mit LED Einsatz zusammengebaut hatte und einige LED`s tot waren. Nun hat sie das alte Rücklicht meiner vorherigen TDM dran, ganz old school mit Fadenbirnen. Aber geht!


Neue Probleme:
Die LiMa gibt nur ca. 12,8 V Ladespannung ab. Nach Anleitung habe ich nun die drei Statorenkreise gegeneinander gemessen. Kurzschluss habe ich nicht gemessen. Allerdings gibt ein Statoranschluss nur 2.x Volt ab. Die anderen beiden 13.x Volt. (gemessen mit Wechselstrommessung gegen Masse) Der Regler ist schon mal gegen einen von TourMax ausgetauscht worden.

Die LiMa ist also hin. Daher bei unserem Forums Mitglied MGScandalo aka Jürgen Kimmel in Bielefeld (www.moto-twins.de) gerade eine neu gewickelte LiMa bestellt. Die hatte ich schon in meiner ersten 3VD eingebaut und sie gab 14,4 V Ladestrom ab.

Wenn die eingebaut ist, werde ich mal den verbauten Regler messen. Evtl. wird der noch einem VGR-300 von Barth weichen müssen. Aber nur falls nötig. mit derzeit 119 EURonen ist der nicht ganz billig.

Wenn das alles erfolgt ist, schaue ich mir dann die Hauptscheinwerfer an. Noch sind sie original verdrahtet. Also ohne Leistungsrelais. Ich denke, auf TDR oder Klarglaseinsätze werde ich diese 3VD nicht umrüsten. Erstens ist es ein ganz schöner Aufwand mit kleben und und und. Zweitens gibt es mittlerweile viele LED H4 oder H1 Lampen, die im heutigen Straßenverkehr nicht mehr auffallen. :mrgreen:

Fortsetzung folgt.....

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Re: Wieder 3VD Eigner und schon Handlungsbedarf

Beitrag von Überholi » 07.07.2020 23:03

:ok:

kummi
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Re: Wieder 3VD Eigner und schon Handlungsbedarf

Beitrag von kummi » 08.07.2020 12:26

Lima Steckkontakte unter der Benzinpumpe:
IMG_20200708_115940.jpg
IMG_20200708_115942.jpg
kann ja nicht richtig laden.
Egal, kommt trotzdem ne neue Lima rein.

Aber so sieht's jetzt erstmal aus:
Neue Steckverbindung
IMG_20200708_122426.jpg
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

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Re: Wieder 3VD Eigner und schon Handlungsbedarf

Beitrag von flory » 08.07.2020 12:45

Kontakte auch ersetzt? ;)

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Re: Wieder 3VD Eigner und schon Handlungsbedarf

Beitrag von kummi » 08.07.2020 13:07

flory hat geschrieben:
08.07.2020 12:45
Kontakte auch ersetzt? ;)
Na aber sicher doch. Ist auch ein anderer Stecker. Etwas kleiner und original 4-polig. Auch etwas kleinerer Querschnitt. Wenn wieder Öl und Filter drin sind, wird gemessen ob es daran lag. Und wenn nicht, wird die neue LiMa von MGScandalo eben gleich eingebaut und nicht erst später.

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Re: Wieder 3VD Eigner und schon Handlungsbedarf

Beitrag von flory » 08.07.2020 19:08

ah ja, jetzt seh ichs auch :mrgreen:
das sind diese Nachrüst-Japan-Stecker von der Tante oder vergleichbar
sind eigentlich nicht für diese Ströme geeignet, aber sicher besser als das vergammelte original
wenn du die Lima tauschst, ist dort zumindest an einer Seite wieder ein guter originaler dran, die Gegenseite müsste man notfalls aus einem Kabelbaum ausschlachten

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Re: Wieder 3VD Eigner und schon Handlungsbedarf

Beitrag von Tangomann » 08.07.2020 19:31

Mehrpolige "Yamaha-System" Stecker und Buchsen, in schmal und auch in breit (6,3 mm) gibt es bei Kedo, Onlinekatalog, Seite 421.

Grüße

kummi
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Re: Wieder 3VD Eigner und schon Handlungsbedarf

Beitrag von kummi » 08.07.2020 20:11

Danke für die Hinweise. Hab bei Kedo eh schon zweimal Teile bestellt.
Irgendwer hatte letztens erzählt, dass es Kedo nicht mehr gibt. Zum Glück waren das Fake News.

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Re: Wieder 3VD Eigner und schon Handlungsbedarf

Beitrag von flory » 08.07.2020 20:20

Tangomann hat geschrieben:
08.07.2020 19:31
Mehrpolige "Yamaha-System" Stecker und Buchsen, in schmal und auch in breit (6,3 mm) gibt es bei Kedo, Onlinekatalog, Seite 421.
:ok:

kummi
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Re: Wieder 3VD Eigner und schon Handlungsbedarf

Beitrag von kummi » 10.07.2020 16:50

Heute habe ich die Ersatz Lichtmaschine von MGScandalo eingebaut. Hat soweit alles geklappt.
Mein Multimeter zeigt mir an der Batterie und auch am Regler jedoch "nur" zwischen 12,9 und 13,5 Volt Spannung an. Mit eingeschaltetem Licht geht's auf 12,5 V runter.

Sollte der Regler nicht bis zu 14,4 V abgegeben? Ich habe mal einen Originalen von meiner alten TDM dran gemacht. Gleiches Ergebnis.
Bei Kedo hab ich mir einen Originalen Stecker (der unter der Benzinpumpe) bestellt. Jetzt überlege ich, ob ich nicht besser von diesem Stecker neue Kabel mit 1,5mm2 zum Regler ziehe. Ich vermute auf dem Weg irgendwo schlechte Kontakte. Was meint ihr?

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Re: Wieder 3VD Eigner und schon Handlungsbedarf

Beitrag von RucksackEifelYeti » 10.07.2020 19:02

Sah bei meiner ähnlich aus, hab vom Regler Plus und Minus bis zur Batt. neu gemacht (2.5qmm), Masse ist da auch ein Problem. Seitdem keine Probleme mehr. Stecker unterm Tank hab ich rausgeschmissen.

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Re: Wieder 3VD Eigner und schon Handlungsbedarf

Beitrag von TvH » 10.07.2020 19:13

Spitverlust könnte der Benzinhahn sein.
Die FEMme fuhr super als ich die geholt hsbe.
Das wären so 50km.
Von daher müsste es dass durch herum stehen verursacht wird.

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Re: Wieder 3VD Eigner und schon Handlungsbedarf

Beitrag von Red » 10.07.2020 20:42

Wie Axel sagt, manche 3VDs haben unter dem Tank noch nen Stecker vom Regler.
Der könnte wie der andere ausschauen.

kummi
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Re: Wieder 3VD Eigner und schon Handlungsbedarf

Beitrag von kummi » 11.07.2020 07:17

@Axel, Robert: ich ziehe jetzt 3x 1,5 mm2 von der LiMa zum Regler neu ohne Zwischenstecker. 2,5 mm2 von Regler zur Batterie ist ein guter Hinweis. Ich werde auch den Barth Hochleistungsregler VGR-300 einbauen. Mehr kann man eigentlich nicht machen um, zumindest bis zur Batterie ordentlich Strom hinzubekommen.

@Thomas, der Sprittropfen waren die beiden Benzin-Schnell-Kupplungen direkt zwischen Tank und Benzinhahn.
Nach dem ersten öffnen war einer nicht mehr dicht.
Aber die Schwimmerkammerdichtungen und die Nadelventile waren verhärtet. Erneuert und nun ist alles dicht.

Die elt. Benzinpumpe wird noch umgeklemmt von Zündungsplus auf den Kill-Schalter am Lenker. Dann kann man sie auch mal ausschalten falls es nötig sein sollte.

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Re: Wieder 3VD Eigner und schon Handlungsbedarf

Beitrag von kummi » 23.08.2020 20:22

Update:
Mit der Spannung von der LiMa bin ich immer noch nicht zufrieden. Ich werde mal so vorgehen:
1. Neue Leitung 2x2,5 mm2 vom Regler zur Batterie ziehen.
2. Licht über 2x Relais anschließen mit 2,5 mm2 Kabeln an die Batterie
3. Sense-Anschluss des Reglers greife ich mal hinter dem Zündschloss ab. Dieser spezielle Kontakt misst die Spannung im Kabelsystem und regelt die Spannung des Ladereglers nach. Entweder mehr oder weniger. Jetzt ist er direkt an den +Anschluss am Laderegler angeklemmt. Falls nach der Batterie Verlust entsteht, bekommt es der Regler gar nicht mit.

Wenn alles nix hilft:
4. LiMa Rotor an der Kurbelwelle tauschen.

- Zwischenzeitlich gab es ein neues Federbein von YSS.
- Neue Conti Road Attack 3 sind bestellt und werden vorm TW 20 noch aufgezogen.
- Koso LED Blinker rundum mit Kellermann Relais R2.
- neuer, schwarzer Alu Lenker von ABM 0229 montiert.
- Original Yamaha Auspuff bei Kleinanzeigen gefunden und montiert. Der Sebring Enduro T wurde vorerst eingelagert.
- LED Rücklicht montiert.
- TDM und Yamaha Sticker in silber metallic geplottet und angebracht.
- Berotec Mofessor Kettenöler montiert.
- Voltmeter mit 2xUSB Ladeanschlüssen ins Cockpit gebaut.


Was noch gemacht werden muss:
- Griffarmaturen neu lackieren in schwarz seidenmatt
- R1 Bremse vorn (später)
- ......

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Re: Wieder 3VD Eigner und schon Handlungsbedarf

Beitrag von kummi » 14.10.2020 09:03

Ich führe das hier mal weiter.

Zwischenzeitlich ist ja ein neues YSS Federbein reingekommen (eigener Beitrag). Einen Mofessor Kettenöler hat sie auch bekommen sowie neue Bereifung Conti Road Attak 3.

Im Rahmen einer Tagestour mit zwei Moped Freunden (beide 1200 GS, einer davon Inhaber einer freien Motorradwerkstatt) stellte sich heraus, dass meine 3VD nach hinten ziemlich nach unverbranntem Sprit riechen soll. Jetzt im Oktober steht die HU an. In diesem Zuge habe ich sie meinem Kumpel in die Werkstatt gebracht. Auftrag: Vergaser reinigen, einstellen und HU Abnahme machen.

Ergebnis:
Der Vorbesitzer (der vor TvH) hatte ein DYNO Kit eingebaut (nicht eingetragen) und offenbar auf den Sebring 2-in-1 und den K&N Luftfilter abstimmen lassen. Da derzeit wieder die Originale 2-in-2 Anlage und ein Papierluftfilter drin ist, passte die Abstimmung offenbar nicht mehr. Die linke Zündkerze ist schwarz verrußt während die rechte ordentlich braun aussieht (Vergaser hatte ich im Juli synchronisiert).
Gestern wurde der Vergaser ausgebaut mit folgendem Befund:
- Der gesamte Düsensatz muss getauscht werden -> verschlissen
- Dynojet Kit verschlissen
- manche Düsen hatten Grünspan angesetzt
- Ansaugstutzen verhärtet und rissig
- Schwimmerkammernadelventil falsch eingestellt. Ein Vergaser läuft wohl über. Motoröl riecht sehr leicht nach Sprit. Ölstand jedoch nach warmlaufen OK. Die elt. Benzinpumpe geht erst nach ca. 5-10 Sek. aus beim Zündung anschalten.

sonst ist nur
- die hintere Bremsscheibe noch zu tauschen. Die min. Dicke ist unterschritten
- Druckpunkt an der Vorderradbremse ist nicht ok. Im Winter wechsele ich auf FZS6 Bremszangen (SilberStern) und wechsele auch die Bremspumpe auf FZS 6 mit Spiegelaufnahme.
- Gabelgleitlager haben etwas Spiel. Werden in der Winterpause zwischen Okt. und Apr. auch erneuert

Die Zweiradmechanikermeisterin (ja, eine Frau) hat früher selbst 3VD gefahren und war sonst begeistert von meinem M`chen.

KM-Stand zur Zeit: 103.000 km (EZ 94)
Bei 120.000 ist wieder die Ventilspielkontrolle dran. Das wird aber wohl noch 4-5 Jahre dauern :lol: da meine Tiger Explorer ja schließlich auch bewegt werden will.

Hinweise, Tipps oder Meinungen?

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Re: Wieder 3VD Eigner und schon Handlungsbedarf

Beitrag von ndugu » 14.10.2020 16:32

Hinweise, Tipps oder Meinungen?
Meine Motorräder müssen zuallererst technisch in Ordnung sein, bevor ich anfange andere Sachen zu machen.
Bei dieser Laufleistung mit diesem Problembild immer als erstes die Vergaser revidieren. Den einen oder anderen Beitrag dazu meine ich hier schon gefunden zu haben... Hätte vielleicht etwas Ärger erspart! :lol:

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Re: Wieder 3VD Eigner und schon Handlungsbedarf

Beitrag von kummi » 14.10.2020 17:15

ndugu hat geschrieben:
14.10.2020 16:32
Hinweise, Tipps oder Meinungen?
Meine Motorräder müssen zuallererst technisch in Ordnung sein, bevor ich anfange andere Sachen zu machen.
Bei dieser Laufleistung mit diesem Problembild immer als erstes die Vergaser revidieren. Den einen oder anderen Beitrag dazu meine ich hier schon gefunden zu haben... Hätte vielleicht etwas Ärger erspart! :lol:


Jens, dann hab ich mich falsch ausgedrückt. TDM lief ja bis dato ganz gut. Ärger hatte ich mit ihr noch nicht, bis auf die 2 Liter Benzin, die beim TW über Nacht aus dem Vergaser gelaufen sind. Da hatte sich wohl ein Schwimmerkammerventil verhakt. Aber nun ist der TÜV fällig und miese Abgaswerte sind ja bekanntlich ein Versagungsgrund.

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Re: Wieder 3VD Eigner und schon Handlungsbedarf

Beitrag von ndugu » 15.10.2020 15:06

:ok:

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Re: Wieder 3VD Eigner und schon Handlungsbedarf

Beitrag von kummi » 15.10.2020 15:19

Werkstattmeisterin rief heute an:
Vergaser komplett gereinigt und mit neuen Düsen bestückt.

M'chen rennt wieder wie der Teufel.
Nur teilte sie jetzt telefonisch mit, dass die Elektrische Benzinpumpe, die ich im Juli erst neu eingebaut habe, immer wieder Druck aufbauen will. Vermute, dass die Pumpe bei höherem Druck abschaltet als benötigt wird.
Und der hintere Bremssattel ist so verbacken, dass sie die Kolben nicht zurückgedrückt bekommt.

Hmm.
Regenerierten Bremssattel hinten in der Bucht gefunden und gleich noch ne gebrauchte, originale Benzinpumpe aus ner FZS1000 gekauft.

Hinten sollte sie eigentlich nur ne neue Bremsscheibe und Beläge bekommen. Nun halt noch mal ne Schippe drauf mit neuwertigem Bremssattel und dabei gleich neuer Bremsflüssigkeit.

Kommt sicher ne schöne Summe zusammen. Und dann kommen ja noch die vorderen Bremszangen von der FZS 600 dazu einschl. neuem Dichtsatz, die ich seit gestern hier liegen habe .
Aber das alte Eisen ist es sicher wert.

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Re: Wieder 3VD Eigner und schon Handlungsbedarf

Beitrag von Beichtvater » 15.10.2020 17:40

kummi hat geschrieben:
15.10.2020 15:19
Und der hintere Bremssattel ist so verbacken, dass sie die Kolben nicht zurückgedrückt bekommt.

Hmm.
Ja, da mache ich auch "Hmm"
Warum pumpt sie nicht die Kolben (weit genug bzw komplett) raus und reinigt diese, entfernt die Verbackungen?
Danach sollten die wieder rein und raus flutschen, wie neu...

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