Motorruckeln ab ca. 4000U/min

Motor, Getriebe, Auspuff, Ventile, Kupplung, Dynojet & Co ...

Moderator: Überholi

joerg_hb
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Motorruckeln ab ca. 4000U/min

Beitragvon joerg_hb » 28.09.2006 10:49

Moin TDM Spezis,

ich brauche Hilfe bei einem Motorproblem.
Habe eine 4TX mit 38000Km gekauft, welche lange gestanden hat. Während der Standzeit habe ich nur Schönheitsoperationen und einen Ölwechsel (Castrol RS4T Teilsynthetisch) am Krad durchgeführt. Beim ersten Start kamen schwarze Wolken aus dem Auspuff (habe ich mit der langen Standzeit abgetan), sie sprang aber gut an. Dann die erste Fahrt, 1. und 2. Gang war der Durchzug in Ordnung, beim dritten Gang fing das Geruckel schon an und im vierten Gang ab etwa 3500 U/min gab es keinen Durchzug mehr. Die Karre war bockig wie ein alter Esel.
Aha, Vergaserproblem, also Düsennadel und Düsenstöcke gewechselt, synchronisiert und das gleiche Problem. Zündkerzen waren total schwarz, also das Gemisch zu fett. Weiterhin dicke schwarze Wolken aus dem Auspuff. Jetzt ging die wilde Tauscherei los, da ich eine Zweitmaschine vom Kumpel hatte. Vergaser komplett getauscht, keine Änderung. CDI-Einheit getauscht, keine Änderung. Zündspulen getauscht, keine Änderung. Zündkerzen getauscht, keine Änderung. Also Karre auseinanderbauen und Ventile nachsehen (sollten angeblich vom Vorgänger vor 2000Km mit Quittung eingestellt worden sein).
Resultat, drei Einlassventile waren zu stramm, aber Austauschshim (ist das so richtig?) vorhanden. Ventile nachgestellt und Vergaser synchronisiert und Abflug. Die Ernüchterung kam sofort, etwas besser, aber lange nicht gut. Der Vorgänger hatte die Lagerböcke wohl zu stramm eingestellt, da bei vorgeschriebenen 10NM die NW sich nicht leicht bewegen ließ.
Wir haben die Lagerböcke und Laufflächen etwas bearbeitet, bis sich die NW im Sitz leicht bewegte.
Jetzt bin ich am Ende und benötige einen guten Tipp, das Ding ist unfahrbar.

In Verzweiflung
Gruß Jörg

--
Zwei Zylinder sind genug.

Kruemel
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Beitragvon Kruemel » 28.09.2006 11:55

Moins Jörg!

wer Nockenwellenlager brachial anzieht, frisst auch kleine Kinder und verbaut möglicherweise auch große Hauotdüsen .... so aus Nostalgiegründen, wie "haben wir damals beim Mofa auch immer gemacht"

So, wie Dus beschreibst, bekommt sie vor allem oben - bei weitgeöffnetem Gasschieber zuviel Sprüt .....

Das wäre der Bereich, bei dem die Hauptdüse (142,5 Modelle 96 - 99, alles andere nochmal nachfragen) sich auswirkt, besser, "beginnt sich auszuwirken" da fließende Übergänge ....

Ebenso - damit würd ich überhaupt anfangen - mal den Luftfilter gecheckt?
wenn der "dicht" ist, erhöht das den Unterdruck im gesamten Ansaugbereich - womit natürlich dann auch mehr Sprit aus der Schwimmerkammer gezogen wird .....
wie mit Choke fahren ......
Auch den würd ich mal ansehen - und seis bloß ob der Zug wirklich entspannt ist, wenn ohne Chokebetätigung .....

ebenso - Auspuff? achte mal aufs Geräusch der auströmenden Abgase - mal bei ner dose gehabt, das sich im Puff etwas gelöst hatte und selbigen so verstopft hat, das nix mehr ging ....

und nochn Tip - ich hab bei meiner alten SR gute Erfahrungen mit BERU- Zündkerzen bei überfetteten Gemischen gemacht - Typ 12-5 DU bzw Z 36 - sollte reichen, welche zu bestellen - die die ich jetzt in meiner habe waren echt angestaubt, als ich sie bekam ....
Mit NGK hab ich ausschließlich schlechte Erfarhungen gemacht, die ähnliche Symptome aufwiesen, weshalb ich mal bei ner XS 400 tagelang an den Versagern herumgeschraubt habe ..... Nachdem die neuen NGKs gegen Beru ausgetauscht waren, schnurrte sie wie mein Kätzchen .....

viel Spaß beim suchen - so lernt man am meisten ....


Gruß

Reinhard
--
Don`t panic, it`s mechanic!

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Levente
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Beitragvon Levente » 28.09.2006 21:08

Hallo Jörg!

Du hast eine sehr interessante Problem. Wen der rauch blau ist, kann es eher öl sein der in der Verbrennungsraum hinein geht. Wenn der rauch schwarz ist, muss es schlecht verbrennte Kraftstoff sein. Erst, da in dritten gang dein Motor nicht mehr zihte, hatte ich auf Verstopfung in Vergaser, Benzinpumpe, Filter, oder Kraftstoffleitung gedacht. Also der bekommt nicht zu wenig, sonder zu viel Benzin. Das ist mir schwer vorzustellen, da du Vergaser ausgetaust hast, kann nicht zu viel Benzin zum Motor gehen.
Mein Tipp, vielleicht nicht alles Blödsinn:
A.) Schwarze rauch:
1.- Motor lang gestanden, Verstopfung in der Benzinleitung( rost in Tank, Rostschlamm, Filter, Leitungen, Benzinpumpe) So kann der Motor in kleineren Drehzahl gut laufen, aber bei größeren mit Lastung nicht. Bei zu wenig Kraftstoff kann die Kerze die Mischung nicht anzünden, so geht alles in Auspuff, und später bei eine Zündung knallt es und die schwarze Wolke kommt raus. Die Wolke stammt von früher abgelagerten Russ. Vergaser hast ja du ausgetaust, dort kann das Problem nicht sein.
2.- Kerze schwarz. Vielleicht doch zu viel Benzin, wenn dein Luftfilter verstopft ist. (Zu wenig Luft komm durch, so wird die Mischung zu fett.)
3. - Es kann sein dass nur ein Zylinder arbeitet. Zündet wieder in Auspuff, dann die schwarze Wolke. ( Ich denke dass hattest du schon langst bemerkt.)
B. – Wolke Schwarz und auch etwas blau:
Auch zu viel Öl wird verbrannt.
4. – Das Grosse Schaden: Durch die lange Standzeit, haben sich die Zylinderwande etwas verrostet. Beim ersten Anspringen haben die Kolbenringe den Rost abgereift, und dadurch sind jetzt die Ringe in der Kolbennute durch dem Rost eingeklemmt. Die Ringe drücken sich nicht mehr genügend stramm zu der Zylinderwand, dadurch wird von unten Öl aufgesaugt. Können wider Fehlzündungen vorkommen. Blaue Wolke durch Öl, schwarze durch den ablösenden Russ von Auspuff.
5. – Das Größte Schaden: Ein Ring ist verbrochen, aber ist am Platz. Der ring sorgt nicht mehr für richtige Dichtung, Symptomen vie Oben.
6. – Schaden: Die Ventilsimmeringen (heist es Ventilschafftsimmeringen? )durch lange Standzeit vielleicht ohne Öl sind spröd geworden. Öl wird durch die Simmeringen eigeschluckt. Symptomen vie Oben.

Ich würde eher an Luftfilter anfangen. Ich bin sehr neugierig, was wirklich der Fehler ist.

Gruss

Levente

joerg_hb
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Beitragvon joerg_hb » 29.09.2006 07:13

Moin,

vielen Dank für die ersten Vermutungen.
Der Luftfilter ist in Ordnung, K&N schön sauber. Da ich ein Zweitmopped zur Verfügung hatte, haben wir auch die Benzinpumpe getauscht. Auch das Sieb vom Benzinhahn war sauber. Habe aber den Benzinhahn nicht weiter auseinandergenommen, sondern nur einmal ausgebaut und nach Verschmutzungen geschaut.
Der Rauch ist wirklich mehr schwarz nicht wie ichverbrennegeradeölblaugrau.
Der Chokezug ist leichtgängig und der Schieber am Vergaser schiebt auch schön hin und her.
Ich werde noch ein wenig probieren, bis ich den Motor auseinander nehme. Wenn noch jemand eine gute Idee hat, nur raus damit.

Viele Grüße

Jörg
--
Zwei Zylinder sind genug.

Kruemel
Registriert: 11.12.2005 16:54

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Beitragvon Kruemel » 29.09.2006 08:26

Moins Jörg!

der Chokezug muss SPIEL haben - heißt, wenn reingeschoben, sollte der Zug sozusagen gegen den Schieber am Vergaser gegendrücken - nicht nur leichtgehen!!

und - woher soll der Motor den sprit bekommen, wenn nicht vom Vergaser?
also kannst Du den Motor vermutlich in Ruhe lassen .....

Wenn die Benzpumpe das Problem wäre, würde im Stand bei eingeschalteter Zündung der Sprit aus den Vergaserüberläufen "sprudeln" - und vor allem bei niedrigen Drehzahlen der Motor absaufen, und bei hohen Drehzahlen besser laufen .....

nochmal, baut die Versager ab, und seht euch die Düsen an! vielleicht hat auch irgendeuin Pfiffikus die Dinger aufgepopelt oder mal mit einem Draht "gereinigt" und dabei geweitet ebenso, Du hast ja die Düsennadeln schon neu - die "Flohscheibe" mit der die Höhe reguliert wird, so einstellen, das sie in der letzten Nut sitzt, also ganz am letzten Ende der Nadel!
Weiterhin - habt ihr die oft brüchigen Dichtungsringe die in dem Kuststoffrahmen sitzen, in dem wiederum der Düsenstock sitzt, mit ausgetauscht? auch da könnte jede Menge Sprit ausserplanmässig durchkommen .....
Leute, das Problem wird mit 98% Wahrscheinlichkeit an den Vergasern liegen!
(der Auspuff ist frei? war mein erster Post zu dem Thema ...)
K&N - schon prima - vom Vorgänger? - könnte ein Hinweis sein, das der versucht hat, das mögliche heruaszuzaubern - und eben am Versager gepuhlt hat .....

Zweitmoped zur Verfügung????
na. perfekt!!!

Baut den Vergaser hin- und her!

das macht zwar Arbeit, aber sicher weniger als weiterzusuchen!!!

ach ja, und Benzinhahn, Filter usw - das kann den Durchfluss vermindern, aber nicht erhöhen ..... den Schwimmerstand könnt ihr noch checken, obwohl der solange die Vergaser nicht überlaufen, nicht die Auswirkung haben wird .... eher eine "Nuance" ....

na denn, paar Tage habt ihr jetzt frei zum Basteln .....


Gruß

Reinhard

--
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jos

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Beitragvon jos » 29.09.2006 09:22

Die Kerzen sollten schoen sauber und leichtbraun aussehen. Meine 3VD hat gestern 155er statt 165er Hauptduesen bekommen und es ist eine ganz andere Maschine geworden.

Erst ab 3000 Umdrehungen faengt die Gasschiebe an um richtig auf zu gehen, mit zu laufen. Wenn das nur einseitig passiert, faehrst du ab da eigentlich nur auf einen Zilinder weil der andere zu Fett wird. Ich hatte mal ein Unterdruckroehrchen zu einen Balgen verstopft. Es kann auch sein das das Gummi des Balgen nicht mehr dicht ist. Ist der ganz kleine Gummiring an die Balgenseite noch drin? Und sind die Entlueftungschlauche der Balgen noch offen? Ist das Benzinfilter noch durchlaessig?

Selber machen loesst oft viele Fehler von "Fachleute".
Zuletzt geändert von jos am 29.09.2006 09:24, insgesamt 1-mal geändert.

chrisviper
Registriert: 26.11.2004 13:28

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Beitragvon chrisviper » 29.09.2006 11:45

@Kruemel
Vergaser wurden doch schon getausch!

Tausch doch mal die Zündkerzen. Vielleicht sind die ja im Eimer oder die Kontakte der Zündeinheit. :rolleyes:


Grüße aus Aachen
Chris

--
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Kruemel
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Beitragvon Kruemel » 29.09.2006 12:10

Vergaser ...ok, stümmt, stand da ....
(aber das mit den Zündkerzen auch, auch bei mir nochmal :x )

dann gäbs da noch die Variante, das mal jemand im Einlassbereich etwas - verändert hat - eventuell!!!

hab das mal bei meiner SR gemacht, bei der allerdings die Kanäle originalerweise bei weitem nicht so optimiert sind wie bei der TDM - Folge jedenfalls war eine fettere Verbrennung - möglicherweise aufgrund höherer Strömungsgeschwindigkeiten und damit stärkerem Unterdruck im Versager .....

und dennoch vielleicht mal ne Überlegung wert, die Hauptdüsen zu verändern, sieh Jos` Erfahrungen?


Ich hätte noch eine Idee .........
- die Ventile habt ihr ja eingestellt ....
bei mir ist dabei trotz penibler Montage der Steuerkette dieselbe um einen Zahn gesprungen ....
Wäre es möglich, das selbiges bei euch geschehen ist, und eventuell deshalb eine miese Verbrennung stattfindet?
Steuerzeiten nach den Körnermarkierungen auf den beiden Wellen und den Markierungen an den beiden Lagerdeckeln direkt hinter den Zahnrädern eingestellt, oder nur nach den Markierungen an den Zahnrädern?

und wie gesagt - habt ihr den Auspuff mal gecheckt?

Gruß


Reinhard
--
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chrisviper
Registriert: 26.11.2004 13:28

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Beitragvon chrisviper » 29.09.2006 16:25

;) Wir ergänzen uns ja prächtig...




Grüße aus Aachen
Chris

--
3VD Bj. 95, EZ 96
58TKm

joerg_hb
Registriert: 01.08.2005 11:57

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Beitragvon joerg_hb » 29.09.2006 19:49

Moin,

die Steuerkette und Zahnräder haben wir nach den Markierungen auf den Zahnrädern eingestellt.
Ich werde mir die komplette Vergasergeschichte ansehen und den Auspuff nochmal begutachten.
Habt erstmal vielen Dank, ich werde weiter berichten.

Schönes Wochenende

Gruß Jörg




--
Zwei Zylinder sind genug.

Kruemel
Registriert: 11.12.2005 16:54

Motorruckeln ab ca. 4000U/min

Beitragvon Kruemel » 29.09.2006 20:20

Moins Jörg!

nur mal der zarte Hinweis - direkt auf den Wellen sind je ein Körnerschlag angebracht, der direkt hinter den Steuerkettenrädern mit einer dünnen Strichmarkierung auf dem Steuerdeckel fluchten muss - das muss nicht mit den Marken auf den Kettenrädern übereinstimmen!
immerhin noch eine Möglichkeit .....

Gruß und viel Erfolg!

Reinhard
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jos

Motorruckeln ab ca. 4000U/min

Beitragvon jos » 30.09.2006 10:53

Hab das mit dem wechseln der Vergaser ueberlesen.

Wenn beide Vergaser gleich doof reagieren muss es in Zuendung, Ventile oder Auspuff gesucht werden. Dan macht eine um ein Zahn verschobene Steuerkette schon jede Menge aus in die oberen Umdrehungen.

derschlauedet
Registriert: 21.06.2005 14:29

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Beitragvon derschlauedet » 01.10.2006 19:43

Hallo, TDM-Gemeinde,

komme gerade von einer Tour aus dem Thüringer Wald zurück, fahre eine
`94 3 VD mit 64.000 KM auf der Uhr. Ich habe die Seite aufgemacht, um mich über meine doch sonst so treue Begleiterin zu beschweren und lese da das Drama,
welches Jörg mir seine 4 TX ab 4000 U/m hat. Bei mir ist es allerdings umgekehrt
als bei Jörg: meine 3 VD hat einen brauchbaren Lehrlauf, qualmt beim Start kurz schwarz auf, nimmt dann nur sehr unwillig Gas an und stottert und schlägt bei langsamer Fahrt und läuft, wenn`s zügig voran geht, praktisch normal. Dabei säuft sie wie ein Loch, ca. 9 Liter. Bei unserer Frühjahrstour nach Slowenien stotterte sie zwischen 2.800 und 3.300 Touren, ich habe daraufhin den Vergaser einstellen lassen, offenkundig ohne Erfolg. Das Problem wird übrigens immer gravierender, je wärmer der Motor wird, Kolonnen- oder Stadtfahrten sind eine Quälerei.
Kann da jemand etwas mit anfangen ?

Gruß Det

joerg_hb
Registriert: 01.08.2005 11:57

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Beitragvon joerg_hb » 02.10.2006 07:08

Moin,

habt Dank für die rege Teilnahme.
Ich werde morgen nochmal alles sehr genau begutachten und dann mal den freundlichen Yamahaschrauber um Rat bitten. Es muß doch eine Lösung für das Problem geben!

Schönen Feiertag und ich werde weiter berichten.

Gruß Jörg
--
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hansp
Registriert: 10.04.2002 18:35

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Beitragvon hansp » 02.10.2006 08:03

Hallo Det,

klassischer Fall von ausgeschlagenen Düsenstöcken. Verwende mal die Suchfunktion.

Grüsse aus Wien

hans-peter

OliS
Registriert: 13.04.2002 16:54

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Beitragvon OliS » 04.10.2006 10:46

derschlauedet schrieb:
> Hallo, TDM-Gemeinde,
>
> komme gerade von einer Tour aus dem Thüringer Wald zurück, fahre
> eine
> `94 3 VD mit 64.000 KM ......stotterte sie
> zwischen 2.800 und 3.300 Touren, ich habe daraufhin den Vergaser
> einstellen lassen, offenkundig ohne Erfolg. Das Problem wird übrigens
> immer gravierender, ...

guckst du hier.


Gruß
Oliver

PS: Die diesjährigen Stummfilmtage vom 10.-20.08. in Bonn wurden dieses Jahr wieder nicht im Radio übertragen. :(
--
XT600 64 Mm/ TDM 3 V D 78,9Mm
TDMF#19 / [f1]HOME[/f1]

xs650
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Beitragvon xs650 » 14.10.2006 09:51

joerg_hb schrieb:
> Moin TDM Spezis,
>
> ich brauche Hilfe bei einem Motorproblem.
> Habe eine 4TX mit 38000Km gekauft, welche lange gestanden hat.


Hallo Jörg,

lass mal die Kompression prüfen. Die zu stramm eingestellten Ventile könnten im ungünstigsten Fall zu verbrannten Ventilsitzen geführt haben. Stell die Werte ins Forum.

MfG Peter

joerg_hb
Registriert: 01.08.2005 11:57

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Beitragvon joerg_hb » 21.10.2006 17:31

Moin Gemeinde,

habe mich länger nicht gemeldet, da die Karre beim Yamaha-Händler steht und ich erstmal in den Urlaub gefahren bin. Nach über 14 Tagen der Suche sind die Meisterschrauber noch nicht einen Millimeter weiter. Folgende Dinge sind laut Mechanikus durchgeführt worden:
Kompression, OK.
Ventilspiel, OK
Düsen geprüft, OK
Vergaser komplett getauscht mit Gebrauchtfahrzeug.
CDI und Zündspulen getauscht.
Fahrt mit Stroboskoplampe, keine Zündaussetzer

Nun meine Vermutung, kann das Ganze mit einem "Kupferwurm" zusammenhängen? Ich habe die Stecker teilweise gelöst und mit Kontakt 60 (da Kontakte oxidiert) gereinigt. Weiterhin hatte ich die Griffe auseinander und habe auch hier die elektrischen Kontakte gereinigt.
Der Händler möchte nächste Woche mit Yamaha telefonieren und meine Rechnung erreicht eine astronomische Höhe. Wahrscheinlich hätte man gleich mehr Geld investieren sollen, Geiz ist definitiv nicht geil!

Werde mich melden,

Gruß Jörg ;( ;( ;(


--
Zwei Zylinder sind genug.

derschlauedet
Registriert: 21.06.2005 14:29

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Beitragvon derschlauedet » 30.10.2006 11:11

Einen schönen guten Morgen,

der Sommer ist nun wohl doch zu Ende, habe mir gestern auf dem Skibasar
ein paar astreine Carver zugelegt, die Dinger kommen im Winter hier im
Westerwald besser als meine TDM oder meine uralte DR 600.
Obwohl ich wieder könnte ( wie schön ) mit der TDM. Der Tipp mir den Düsen-
stöcken war ein Volltreffer, sie läuft sauber und ruhig, auch die schwarzen Wolken
aus dem Auspuff sind weg. Und das, obwohl ich alles selbst gemacht habe.
Da ich nur 40 KM Probefahrt ohne alle Verkleidungsteile
absolviert habe, läßt sich allerdings über den Verbrauch noch nicht viel sagen, dass
vermelde ich ein andermal. Was ich nicht habe, ist ein akzeptabler Leerlauf.
Der liegt derzeit bei ca. 500 U/Min, ist also nicht vorhanden ( geht aus ) und läßt sich über die Schraube neben dem Benzunhahn nicht nach oben regulieren.
An die Leerlaufeinstellschrauben traue ich mich nicht recht `ran. Meine Frage daher:
Werkstatt oder Selbstversuch ? Bin eigentlich ganz geschickt, will es aber nicht vermasseln.

Gruß Det

PS: Gute Besserung an Jörgs 4TX


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