Kühlflüssigkeit wechseln

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Moderator: Überholi

wetterauer
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Kühlflüssigkeit wechseln

Beitragvon wetterauer » 15.05.2006 18:43

Hallo!

Da am Samstag die Inspektion ansteht mal ne Frage:

Laut Betriebsanleitung soll bei der 30 tausender die Kühlflüssigkeit gewechselt werden.
Kein Problem, aber muss man wirklich den Rest aus dem Kühlmittelvorratsbehälter entleeren und alles mit Wasser spülen? Oder reicht nicht auch einfach vorne ablassen und wieder Neue einfüllen? Das würde die Demontage der Seitenteile überflüssig machen.



Ciao aus der Wetterau!
Andreas

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Rausfahrer
Registriert: 04.11.2005 15:17

Kühlflüssigkeit wechseln

Beitragvon Rausfahrer » 15.05.2006 20:21

Hei Andreas,

irgendwelches Gekrümel setzt sich immer in den Ecken und Kanten ab, ich würde schon komplett entleeren und spülen. Nach dem Neubefüllen des Kühlers und dem anschließenden Warmfahren und Wiederabkühlen verändert sich der Kühlmittelstand ohnehin noch, dann musst Du am Ausgleichsbehälter nachfüllen...

Gruß, Ralf.
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[f1][comic]Höflichkeit ist der Versuch, Menschenkenntnis durch gute Manieren zu mildern...[/f1][/comic]

wetterauer
Registriert: 15.03.2003 13:51

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Beitragvon wetterauer » 15.05.2006 20:24

Hallo Ralf!

Den Kühler durchspülen is ja kein Problem, nur wegen dem bischen Ausgleichsbehälter die Bastelei.....

Ciao aus der Wetterau!
Andreas

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Fun-biker
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Kühlflüssigkeit wechseln

Beitragvon Fun-biker » 16.05.2006 08:29

Hallo Andreas,
der Abbau der Seitenteile ist doch bei der 900'er absolut kein Problem und sollte nicht bei der ordnungsgemäßen Durchführung notwendiger Servicearbeiten hindern. Hab meine Teile auch schon zweimal runter gemacht für diverse Zusatzeinbauten. Also alles kein Problem.
Gruß
Volker
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deranfaenger
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Kühlflüssigkeit wechseln

Beitragvon deranfaenger » 16.05.2006 08:42

Hallo Andreas,
ich bin mir nichtmal sicher ob das Wechseln überhaupt wirklich notwendig ist (vorrausgesetzt sie steht im Winter nicht im freien). Nochdazu wo bei 42.000 die Ventile angeschaut werden, und da sowieso die Kühlflüssigkeit abgelassen werden muß.

Wenns Dir aber nur um den Ausgleichsbehälter geht, den könntest Du ja z.B. auch mit einem Schlauch ansaugen, und ablassen. Oder sogar mit einer großen Spritze oder ähnlichem absaugen.

Grüße
Günther



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Der, der nicht weiß wo er mit seinen Füßen hin soll...
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hansp
Registriert: 10.04.2002 18:35

Kühlflüssigkeit wechseln

Beitragvon hansp » 17.05.2006 10:12

Hallo Andreas,

ich sehe das genauso wie Günther. Ich habe mal meine Werkstätte darauf angesprochen, die waren völlig Verständnislos, wozu wechseln ?
Außerdem muss das Zeug, wie gesagt, bei der Ventilspielkontrolle sowiso raus.

Grüsse aus Wien

hans-peter

Limbo
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Kühlflüssigkeit wechseln

Beitragvon Limbo » 17.05.2006 16:07

Ich kenne das von anderen Motoren auch so, dass bei Reparaturen die Flüssigkeit aufgefangen, und hinterher ohne den abgesetzten Dreck wieder eingefüllt wird.
Die vorhandene Kühlflüssigkeit bestegt aus Wesser und Glykol. Die Ionen des Wassers haben sich mit den Metallen das Motors neutraliseiert, und die Flüssgkeit ist quasi "klinisch tot".
Neues Wasser bringt neue Salze, Kalk und anderen Kram in das System, und greift bis zur neutralisation die Metalle an.

Nur wenn ein Motor völlig zerlegt, und mit neuen Köpfen ect. wieder montiert wird, kommt auch neue Kühlflüssigkeit hinein.

Ausnahmen machen wie da nur, wenn im Kühlkreislauf Ablagerungen festgestellt werden. Dann wird die Kühlflüssigkeit für 1-2 Wochen durch eine schwache Lauge mit Calgon ersetzt. Nach dieser "Spülzeit" wird die Lauge ggf. erneuert, oder wieder richtige Kühlflüssigkeit eingefüllt.

Limbo


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Wenn ich Schuhe und Strümpfe ausziehe, kann ich bis zwanzig zählen.

wetterauer
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Beitragvon wetterauer » 17.05.2006 17:12

Drauf gekommen bin ich, weil es eben vorgesehen ist laut Plan. Die 2 Liter haben ja auch net die Welt gekostet. Und im Seitenteile abmachen bin ich jetzt ja fit. :D

@Limbo

Da sollte eigentlich entmineralisiertes Wasser verwendet werden. Dann hat man mit Salze und Kalk eigentlich keine Probleme?

Ciao aus der Wetterau!
Andreas

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Limbo
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Beitragvon Limbo » 17.05.2006 17:48

wetterauer schrieb:
>> Da sollte eigentlich entmineralisiertes Wasser verwendet werden. Dann
> hat man mit Salze und Kalk eigentlich keine Probleme?

Ja, beim M-chen kein Problem, die anderen Motörchen, von denen ich hier gelegentlich schreibe haben 500 - 1600 PS, und 200 - 350 l Kühlflüssigkeit.

Limbo
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Wenn ich Schuhe und Strümpfe ausziehe, kann ich bis zwanzig zählen.

DiddiX
Registriert: 21.03.2004 18:33

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Beitragvon DiddiX » 18.05.2006 00:47

Limbo schrieb:
> wetterauer schrieb:
> >> Da sollte eigentlich entmineralisiertes Wasser verwendet werden. Dann
> > hat man mit Salze und Kalk eigentlich keine Probleme?
>
> Ja, beim M-chen kein Problem, die anderen Motörchen, von denen ich hier gelegentlich schreibe haben
> 500 - 1600 PS, und 200 - 350 l Kühlflüssigkeit.

Heißt das jetzt, das ihr in eure Motoren (vieleicht aus Kostengründen?),
Leitungswasser einfüllt? ?( (welcher Smilie steht für das ?)



[ img ]


Gruß [comic]Dieter[/comic]
[f4]COLOGNE RIFLE RANGE HUNTER[/f4]
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Wer ewig lebt , der geht nich Tod [ img ]

wetterauer
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Beitragvon wetterauer » 18.05.2006 01:02

Neeeeeee!

Ich habe Kühlflüssigkeit von Hein Gericke gekauft.

Ciao aus der Wetterau!
Andreas

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Limbo
Registriert: 27.03.2005 21:43

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Beitragvon Limbo » 18.05.2006 17:08

diddix schrieb:
> Limbo schrieb:
> Heißt das jetzt, das ihr in eure Motoren (vieleicht aus Kostengründen?),
> Leitungswasser einfüllt?
> Gruß [comic]Dieter[/comic]

Nein, wir mischen Leitungswasser mit Frostschutzmittel.

Das machen wie haupsächlich wegen dem Korrasionsschutz, da unsere Motoren nie kalt werden.
Nur falls ein Fzg mal draußen verreckt, und nachts nicht in die Halle kommt ist das Frostschutzmittel nötig.

Limbo

--
Wenn ich Schuhe und Strümpfe ausziehe, kann ich bis zwanzig zählen.

Kruemel
Registriert: 11.12.2005 16:54

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Beitragvon Kruemel » 18.05.2006 19:15

moins!

und im KFZ- Bereich hat Frostschutz auch noch Schmiereigenschaften
- nicht ganz unwichtig mindestens bei den Dichtungen der Auto- Kühlmittelpumpe .....

Gruß

Reinhard
--
Don`t panic, it`s mechanic!
"Gegen Antriebsschwäche: TDM 850 ....
Risiken und Nebenwirkungen: Ohrensausen und gesteigertes Beschleunigungsverhalten"


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