Kühlwasser ölig!

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Moderator: Überholi

Schmeiler3VD
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Kühlwasser ölig!

Beitragvon Schmeiler3VD » 22.02.2006 21:33

Hoi!
Meine schlimmsten Befürchtungen scheinen wohl nun wahr zu werden, ich musste heute feststellen das mein frisch gewechseltes Kühlwasser schon wieder sehr ölig an der Oberflläche des Ausgleichsbehälters aussieht.
OliS hatte ja mich ja schon beim Kaltstartproblem auf die schlimmen Verdacht gebracht, nun ist es wohl wahr!
Das Kühlwasser sah von Anfang an etwas schlammig aus(Habe die TDM seit April)
Habe das aber immer auf das Alter geschoben.
Nun sieht das alte wieder schlecht aus und ich werde mein Mchen wohl nächsten Monat zur Werkstatt fahren müssen.

Oder meint ihr vielleicht das ich noch etwas fahren und beobachten sollte?
Bis auf das Kaltsartproblem läuft die gute spitzenmäßig, Ölverbauch lag so bei 0,5 Litern/1000km
Was wird denn die Reperatur über den Daumen gepeilt kosten?

Die Werkstatt gehört einem guten Bekannten, deswegen wird es (hoffentlich) etwas billiger ohne Rechnung, aber ich will schonmal anfangen mit sparen...
Oder kann das Öl ganz und gar auch von einer defekten WaPu her rühren?


Gruß
Karsten
--
92er 3VD, Goldmetallic, Spiegler SB Lenker, 66500 km

Red
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Kühlwasser ölig!

Beitragvon Red » 22.02.2006 21:42

servus,

problem hatte/habe ich auch.

gibt eigendlich nur 2 möglichkeiten.

1. wasserpumpe aber eher unwahrscheinlich od.
2. zylinderkopfdichtung

nachdem ich bei mir zunächst die wasserpumpe gewechselt habe, ist jetzt der motor offen, u. an der dichtung ist eine kleine schadstelle zw. wasser u. ölkanal zu erkennen.

kann dir aber leider nicht sagen was es kostet, da meine zusätzlich auf das erste übermaß aufgebohrt wird, u. noch einiges anderes daran gemacht wird.

edit: meine ist übrigens auch ne 92'er mit 65000 km.
--
gruss

robert
Real men own bikes..........3VD Bj. 92
Zuletzt geändert von Red am 22.02.2006 21:43, insgesamt 1-mal geändert.

Schmeiler3VD
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Beitragvon Schmeiler3VD » 22.02.2006 21:45

Würde ja bei der Gelegenheit auch gern noch den Motor etwas überholen/bearbeiten lassen, aber dazu hab ich als Azubi ablsout kein Geld über!
Werd halt nur die Kopfdichtung wechseln lassen und Ventile einstellen lassen.
Das muss der kleinen reichen:D

Wie schwierig ist denn der Dichtungswechsel an der TDM?
Bei meiner alten Kawa GPZ 500 hab ich das auch mal selbst gemacht, allerdings war da der Motor eh ausgebaut...
--
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DARKMAN
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Beitragvon DARKMAN » 22.02.2006 21:53

ist völlig normal bei der 3VD die ablagerungen kommen zum teil auch vom kühler, ich hab den 3. motor in meiner und alle hatten das bisher! deswegen würde ich den motor nicht zerlegen...............................8)
T.T.

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Red
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Kühlwasser ölig!

Beitragvon Red » 22.02.2006 22:08

servus,

ich sage mal so........
wenn bei einer ausgebauten kopfdichtung die verbindung zw. wasser u. ölkanal zu sehen ist, dann hat das mal gar nichts mit ablagerungen im kühler zu tun.

zumindest bei mir ist es so.

waren eigendlich auch nur fettaugen im wasserbehälter.
--
gruss

robert
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Kruemel
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Beitragvon Kruemel » 22.02.2006 22:16

Moins!

die Wapu kanns nicht sein - da münden die Motorölseite mit einer Dichtung und die Wasserseite in einen Raum, der einen Ablauf in dem engen Spalt hat, wo die Pumpe in den Motor geschdrüctk wird - egal, was undicht wird (was zumindest bei der Wasserseite seeeehr unwahrscheinlich ist, da diese mit einer Glasdichtung gedichtet ist, nicht mit einem Simmering), es läuift nach draussen, hat nicht die geringste Chance, "auf die andere Seite" zu kommen.

Nebenbei - Kühlsystem vor der Neubefüllung gereinigt?
könnten noch Ölreste dringewesen sein - "Fettaugen"......
Wiederum - auch die müssen irgendwie mal ihren Weg gefunden haben ...... und dann ist die Kopfdichtung sehr wahrscheinlich .....

Gruß


Reinhard
--
Don`t panic, it`s mechanic!
"Gegen Antriebsschwäche: TDM 850 ....
Risiken und Nebenwirkungen: Ohrensausen und gesteigertes Beschleunigungsverhalten"

OliS
Registriert: 13.04.2002 16:54

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Beitragvon OliS » 23.02.2006 12:25

Kruemel schrieb:
> Moins!
>
> die Wapu kanns nicht sein - da münden die Motorölseite mit einer
> Dichtung und die Wasserseite in einen Raum, der einen Ablauf in dem
> engen Spalt hat, wo die Pumpe in den Motor geschdrüctk wird - egal,
> was undicht wird (was zumindest bei der Wasserseite seeeehr
> unwahrscheinlich ist, da diese mit einer Glasdichtung gedichtet ist,
> nicht mit einem Simmering), es läuift nach draussen, hat nicht die
> geringste Chance, "auf die andere Seite" zu kommen.

Ähmm,
könntest du das nochmal erklären, damit ich es auch verstehe :) Welche Pumpe wird wohin gerückt?
Vielen Dank im Voraus.

>
>
> Reinhard


Gruß
Oliver

PS: Experten sind Menschen, die Andere daran hindern ihren gesunden Menschenverstand zu benutzen. ;)
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OliS
Registriert: 13.04.2002 16:54

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Beitragvon OliS » 23.02.2006 12:44

Schmeiler3VD schrieb:
> Hoi!
> Meine schlimmsten Befürchtungen scheinen wohl nun wahr zu werden, ich
> musste heute feststellen das mein frisch gewechseltes Kühlwasser schon
> wieder sehr ölig an der Oberflläche des Ausgleichsbehälters aussieht.

Nur wechseln hat nie was gebracht, hab gewechselt wie ein blöder, aber solange das ganze system nicht gereinigt wird, werden immer wieder Reste im Öl landen.
Hab heute noch Reste drin, aber der mech meinte, wenn Sie nicht mehr heiß läuft ist's gut. Er sagte was von irgendeinem "schweine"Zeugs, das zwar alles Sauber macht, aber aus Umweltschutzgründen mitlerweile verboten ist (ameisensäurehaltig). Einen sinnvollen Ersatz kannte er nicht.
Ich war übrigens bei 3 Werkstätten um irgendwie meinen Verdacht der durchgehenden Zylko.-Dichtung bestätigt zu bekommen. Jeder sagte mir, "Zylko.-Dichtung an ner TDM! Nie im Leben! Wär das erste mal) Am schlimmsten war Yamaha Emonts in Kölle, der Mech erzählte was von Fetter Einstellung und Ventile und Vergaser verstellt. Selbst der Hinweis auf Wasser an der Zündkerze ließ ihn davon nicht abweichen, auch ohne eigene Mechanikerlehre hab ich den nicht für voll nehmen können :( .
Dann war ich bei Kabro in Kölle, den hatte mir Bea mal empfohlen, der sagte möglich wärs, aber schweineteuer, das macht er nicht ohne einen nachweisbaren Defekt. Nachweisbar was Messen konnten sie aber leider nichts.
Halle 7 in Kall sagte ähnliches, gab aber wenigstens jede Menge Tips wie man es eventuel beobachten und diagnostizieren kann über einen längeren Zeitraum (Spülwaschungen an den Zündkerzen vom Wasserdampf, Wasserverlust, über den ich aber vor lauter wechseln und nachkippen irgendwann den Überblick verlor :( ). Hat mir mehrmals die kerzen ausgebaut und neue gegeben (für lau) aber nie was definitives festgestellt. Als es dann ganz schlimm kam (am Ende) bin ich dann mal zu Auto Unger und hab den Meister gebeten, mal CO im Kühlwasser zu messen, was aber wegen fehlendem druckdichtem Moppedadapter für den Kühler nicht mödlich war. Als ich ihm dann was von Wassertropfen an der Zündkerze nach erfolglosem Startveruch erzählte, sagte er, dann können wir uns die Messung direkt sparen.
Daraufhin bin ich nach Kall und habs machen lassen.

> OliS hatte ja mich ja schon beim Kaltstartproblem auf die schlimmen
> Verdacht gebracht, nun ist es wohl wahr!
> Das Kühlwasser sah von Anfang an etwas schlammig aus(Habe die TDM
> seit April)
> Habe das aber immer auf das Alter geschoben.

Hab ich zuerst auch auf das Alter geschoben. Dann wurde sie irgendwan unheimlich schnell heiß, so dass der Lüfter anging. Ca. 2 Rotphasen in der Stadt im Sommer und es war am kochen.

> Nun sieht das alte wieder schlecht aus und ich werde mein Mchen wohl
> nächsten Monat zur Werkstatt fahren müssen.
>
> Oder meint ihr vielleicht das ich noch etwas fahren und beobachten
> sollte?
> Bis auf das Kaltsartproblem läuft die gute spitzenmäßig, Ölverbauch
> lag so bei 0,5 Litern/1000km
> Was wird denn die Reperatur über den Daumen gepeilt kosten?

Ölverbrauch hat nix damit zu tun.
Kaltstartproblem hatte ich immer dann, wenn sie vorher gut warm bzw. gekocht hatte und sich dann über die Dichtung beim Abkühlen Wasser in den Zylinder zog. Den wasserdampf konnte man dann sogar riechen, wenn sie doch noch ansprang, muffig-modriger Geruch wie in einem feuchten Raum.
IZum Schluß habe ich dann öfters die Kerzen rausholen dürfen, um die Wassertropfen abzuwischen! wenn sie nicht ansprang.
Irgendwann (4...5Mm später) kamen "schlimme" Vibrationen hinzu weil der eine Zylinder anscheinend anfing, richtig Wasser zu ziehen.
Also wenn Sie nicht warm wird bei 25°C im Schatten ist sie Gesund (meine war dann immer über die Schraube im Display gewandert und wurde auch nicht mehr richtig schnell kalt. Jetzt liegt sie wieder unter der Schraube und bei kaltem Wetter berührt der Zeiger mal gerade das weiße. Davor wanderte der Zeiger selbst bei 10° Außentemperatur bis an die Schraube der Skala.
ch glaube, ich habe mir das auf Sardinien bei einem Stau am Berg bei 35°C im Schatten mit 2 Mann und Gebäck zugezogen.

>
> Die Werkstatt gehört einem guten Bekannten, deswegen wird es
> (hoffentlich) etwas billiger ohne Rechnung, aber ich will schonmal
> anfangen mit sparen...

Und dann wechselten 1000 EU den Besitzer (Inklusive Zylko. planen und Ventilschaftdichtungen tauschen).

> Oder kann das Öl ganz und gar auch von einer defekten WaPu her
> rühren?

Die hatten wir damals anfangs auch im Verdacht, getauscht wars aber nicht.

>
> Gruß
> Karsten


Gruß
Oliver

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Zuletzt geändert von OliS am 23.02.2006 13:09, insgesamt 1-mal geändert.

Kruemel
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Beitragvon Kruemel » 23.02.2006 17:36

Moins Oli!


Erklärung:

die Wapu wird vom Motor her angetrieben und steckt von daher "im Öl" - jedenfalls bekommt sies gut ab .....
und hat da ne Dichtung, damit das Öl nicht in Richtung Wasser an der Welle rauskann .... logo ....

Die einfachste Sache wäre für Yamahas gewesen, eben diese Dichtung sozusagen mit der Rückseite gleich in den Wasserkreislauf zu setzen - das hätte nur zur Folge gehabt, das, wenn undicht, das Wasser bei 1 Bar Überdruck im Kühlsystem in den Motor gedrückt worden wäre - soweit klar ?
das wäre die dümmste Lösung gewesen .....
- ich könnte auch evtl. Bilder anbieten

Das jedoch hat Yamaha nicht genügt, so das sie der Wasserseite der Pumpe ein eigenes Dichtungspaket verpasst haben ..... dazu unten mehr .....

Zusammenfassend; eine Dichtung für die Motoröl- und Antriebsseite, eine zweite für die Wasserseite.



Zwischen beiden Dichtungen ist ein Hohlraum, der eben sozusagen "Aussenluft" enthält - geht also eine der Dichtungen perdu, läuft das entsprechende Medium - also entweder Wasser oder Öl - eben in diesen Hohlraum .....

Der wiederum hat eine Bohrung, aus der das dann rauslaufen kann - kann man bei eingebauter Pumpe nicht als Öffnung sehen, wenn etwas undiocht wird hingegen suppts eben unterhalb der Pumpe ......



Die Wahrscheinlichkeit das Wasser aus der Pumpe austritt ist minimal - die Wasserseite ist mit einer Glasringdichtung ausgestattet - ich hab neulich einen Geschirrspüler entsorgt, da hat eine solche Dichtung an der Laugenpumpe lockere 30 Jahre gehalten .....
Wenn man jedoch daran herumwerkelt, ist das höchst heikel, da das Zeugs hochbrüchig ist!!!! Glas eben .......


Der typische Simmering auf der Ölseite hingegen wird da nicht mithalten können - es soll aber eine Dichtsatz für die RN6 (?????? hab ich neulich gelesen???) geben, der passt, allerdings bei Yamaha nur eben unter dem Typ zu bekommen ist, nicht hingegen jedoch für die TDM ......
Die Montage dürfte jedoch aufgrund der Empfindlcihkeit der Glasruingdichtung echt ein Special sein .......

soweit nachvollziehbar?

Gruß

Reinhard
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Schmeiler3VD
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Beitragvon Schmeiler3VD » 23.02.2006 19:29

Tja schöne scheixxe was?
Wenn ich den O-Ton jetzt richtig gedeutet habe soll ich lieber noch wärmere Temps. abwarten und schauen wie sich die Temperaturanzeige verhält?
Wenn da alles in Ordung scheint werden die Ölablagerungen im kühlwasser großzügig ignoriert :D



Fazit:
Auf besseres Wetter warten, den Kühlwasserstand im Auge behalten und das Beste hoffen...
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Zuletzt geändert von Schmeiler3VD am 23.02.2006 20:01, insgesamt 1-mal geändert.

OliS
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Beitragvon OliS » 24.02.2006 09:03

@Reinhard
Danke:)

@Schmeiler
Oder bei kalten Temperaturen fahren! und schauen ob der Zeiger die Schraube erreicht, dann würd ich sagen isses "hi". Dann hat es Gas aus dem Brennraum ins Kühlwasser reingedrückt und es kühlt nicht mehr so gut.
Gruß
Oliver

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Red
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Beitragvon Red » 25.02.2006 18:50

servus,

bei mir hat die undichtigkeit keine auswirkungen auf die wassertemp. gehabt.
also tempmässig alles wie immer.
--
gruss

robert
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Beitragvon Schmeiler3VD » 06.03.2006 21:58

Moin Männers:D
Gestern bin ich mal zum fahren gekommen, besser gesagt ich hab mich überwunden:D

Aussentemp. waren 5°C und beim fahren ist der Zeiger der Temperaturanzeige ungefähr 2 ZEigerbreiten über der ersten Unterbrechung der weissen Linie, also normal wie immer.
Auch an der Ampel steigt die Temp. nicht sonderlich schnell.
Nach mehreren Ampelphasen war sie aber auf der besagten Schraube.
Halte ich aber für normal.
Bei der CBR XX meines Dad's läuft der Lüfter im Sommer an fast jeder Ampel.
Nach 60 Kilometer Fahrt ein Blick in den Ausgleichsbehälter, kein Abgasgeruch, und Ölfilm auch ganz minimal, fast weniger als beim letzten mal.
Nun bin ich guter Hoffnung das wohl doch alles ok ist.
Aber sobald das Wetter besser ist fahre ich nach Leipzig und lass meinen Bekannten mal durchsehen....

Grüße
Karsten
--
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